Champions-k.o.: olmos analyse – ein teufelskreis?
Bittere Erkenntnis im Champions-League-Achtelfinale: RB Leipzig ist gegen Atlético Madrid erneut ausgeschieden. Nach dem Schlusspfiff äußerte sich Dani Olmo enttäuscht und analysierte die Partie. Doch seine Worte lassen Zweifel an einer nachhaltigen Verbesserung aufkommen.

Die jugend muss sich wehren
„Wir wissen, dass wir mehr hätten tun können“, begann der Spanier im Gespräch mit Movistar. Er betonte zwar das junge Alter des Teams und den ambitionierten Charakter des Projekts, doch die erneute Niederlage schmerzt. Besonders schmerzhaft sei, dass die Leipziger in zwei Jahren nun schon zum zweiten Mal auf die gleiche Art und Weise scheiterten. Eine Erfahrung, die sicherlich schmerzt, aber auch Lehren ziehen sollte.
Die Partie gegen Atlético war geprägt von Kontroversen. Olmo sprach offen über „zweifelhafte“ Situationen, wie die Rote Karte und den umstrittenen Elfmeter. „Das sind keine Ausreden“, betonte er, doch der Beigeschmack bleibt. Die Abwehrarbeit ließ ebenfalls zu wünschen übrig. Atlético wusste, wie man Druck ausüben und gefährlich werden kann – und Leipzig reagierte zu spät.
Ein Muster zeigt sich: Zwei Jahre, fast die gleiche Niederlage. Die Taktik scheint nicht zu funktionieren, die Fehler werden wiederholt. Kann das Projekt wirklich erfolgreich sein, wenn die gleichen Probleme immer wieder auftreten? Olmo scheint selbst Zweifel zu haben, obwohl er an der grundsätzlichen Qualität des Kaders festhält.
„Wir müssen weitermachen“, erklärte Olmo. „Die Idee ist klar, das Projekt ist erfolgreich. So können wir Titel gewinnen und die Fans begeistern.“ Aber die Worte klingen hohl, wenn man bedenkt, dass die Leipziger bereits seit Jahren an ähnlichen Problemen nagen. Die Gegner sind längst nicht mehr überrascht von den Spielweisen Leipzigs. Die Frage ist, ob das Team in der Lage ist, sich anzupassen und neue Wege zu gehen. Die Fans fordern Taten, nicht leere Versprechungen.
