Celtics stoppen thunder-serie – gonzález liefert den block des abends
Die Boston Celtics haben der NBA die kalte Dusche verpasst: Mit 119:109 stoppten sie die Oklahoma City Thunder, beendeten damit deren 12-Sieg-Serie und schickten Shai Gilgeous-Alexander mit dem ersten Verlust nach 18 Tagen nach Hause. Die Arena bebte – nicht nur wegen Jaylen Browns 31 Punkten, sondern auch wegen Hugo González, der in neun Minuten die eine oder andere Heldenrolle übernahm.
Brown erstickt thunder im dritten viertel
14 seiner 31 Punkte erzielte Brown im dritten Abschnitt, als Boston eine 10-Punkte-Defizit in einen 12-Punkte-Vorsatz umlog. Tatum steuerte 19 Punkte, 12 Rebounds und 7 Assists bei – Zahlen, die wie ein Lehrbuch für „Allrounder“ wirken. Doch die eigentliche Geschichte schrieb ein Spanier, der gerade mal 0,8 % der Spielzeit auf dem Parkett stand.
Hugo González kam, sah – und blockte. Sein Swat gegen Alex Caruso, in Boston inzwischen schon als „La Mamba Calva“-Stopper gefeiert, löste im Garden ein Brüllen aus, das selbst die Thunder-Bank verstummen ließ. Trainer Joe Mazzulla atmete sichtlich durch: „Wenn Hugo und Baylor Scheierman in kurzen Sequenzen Verteidigung und Offensive beleben, spüren wir sofort Energie.“ González’ Zahlen klingen bescheiden: 3 Punkte, 1 Rebound, 1 Block. Die Wirkung war monumentaler.

Thunder kassieren erste niederlage seit 25. februar
Oklahoma kam mit dem besten NBA-Record (52-12) und einer Auswärts-Serie, die seit dem All-Star-Break ungeschlagen blieb. Gilgeous-Alexander trug 33 Punkte und 8 Assists bei, blieb dabei aber 10:12 vom Feld – Effizienz, die gegen Boston nicht reichte. Caruso schoss 3:11, traf also nur, wenn González gerade nicht in der Nähe war. Die Celtics haben die Thunder in den letzten drei Duellen verloren, fünf der letzten sechs. Diesmal lagen sie nach 24 Minuten zurück, doch die Defense schaltete um, und die Bank lieferte den nötigen Punch.
Die Celtics festigen Rang zwei im Osten (48-16), behalten aber die Ansprache auf den Titel. Die nächsten Gegner: Bucks, Nuggets, Knicks – ein Programm, das beweist, dass Boston sich auf Playoff-Atmosphäre einstimmt. Thunder müssen neu starten, die 12-Serie ist Geschichte. Und González? Der darf sich warm anziehen – in Boston wird sein Name nun lauter genannt als die meisten Rotationsspieler.
