Celtics dominieren sixers: embiid-ausfall katastrophal für philadelphia?

Boston hat die Philadelphia 76ers im ersten Playoff-Duell fest im Griff. Der Ausfall von Joel Embiid, der sich kurz vor Beginn der Serie einer Blinddarm-Operation unterziehen musste, macht die Aufgabe für die Sixers nahezu unmöglich. Die Celtics, als Zweiter der Eastern Conference gesetzt, scheinen auf dem Weg zu einer weiteren starken Playoff-Performance.

Ein unerwarteter aufstieg für boston

Vor der Saison hätte kaum jemand auf eine so dominante Rolle der Boston Celtics gewettet. Nach dem Verlust von Schlüsselspielern wie Jayson Tatum (langzeitverletzt), Jrue Holiday, Kristaps Porzingis und Al Horford stand der Meister von 2024 vor einem kompletten Umbruch. Jaylen Brown musste die Rolle des Anführers übernehmen, Coach Joe Mazzulla bewies seine Fähigkeit, aus dem neuen Kader das Beste herauszuholen. Die Rückkehr von Tatum, der wie ein Top-5- bis Top-10-Spieler der Liga agiert, ist ein wahrer Glücksfall.

Die Statistiken sprechen eindeutig für die Celtics: Sie weisen eine Bilanz von 56-26 auf, ein offensives Rating von 120,0 und ein defensives Rating von 111,7. Ihr Net-Rating von +8,3 unterstreicht ihre Überlegenheit.

Philadelphia kämpft mit verletzungen und inkonstanz

Philadelphia kämpft mit verletzungen und inkonstanz

Die Saison der Sixers verlief alles andere als nach Plan. Nach einem vielversprechenden Start mit Tyrese Maxey und VJ Edgecombe bremsten Verletzungen und lange Sperren (Paul George) die Entwicklung. Embiid kehrte zwar zurück, konnte aber nie wieder an seine vorherige Form anknüpfen. Seine Blinddarm-Operation kurz vor den Playoffs ist ein herber Schlag. Er saß zwar beim Play-In-Sieg über die Magic auf der Bank, doch seine Einsatzfähigkeit in der Serie gegen die Celtics ist höchst fraglich.

Die längste Siegesserie der Sixers umfasste lediglich vier Spiele, und das Team wankte stets zwischen den Plätzen sechs und zehn herum. Nur dank Orlando konnten sie überhaupt das Play-In-Spiel ausrichten.

Die schlüssel zur serie

Die schlüssel zur serie

Die Celtics sind offensiv kaum zu stoppen, insbesondere mit Brown und Tatum in Topform. Sie sind Meister im schnellen Ballbesitz und der Suche nach Mismatches. Ihre Treffsicherheit von der Dreierlinie (41,6 Würfe pro Spiel) ist beeindruckend. Die größten Schwächen der Celtics liegen in der Center-Rotation, doch ohne Embiid dürfte dies für die Sixers kaum eine Rolle spielen.

Für die Sixers ist Maxey der einzige Hoffnungsschimmer. Er muss überperformen, genauso wie der Rest des Teams. Edgecombe, der Rookie, könnte ein unberechenbarer Faktor sein, aber gegen die erfahrenen Celtics könnte er an seine Grenzen stoßen. Ohne Embiid ist ihre offensive Spielweise, die auf Drives und Isolationen basiert, deutlich weniger effektiv.

Die prognose: ein klarer favorit

Die prognose: ein klarer favorit

Alles deutet auf einen klaren Sieg der Celtics hin. Die Sixers haben kaum eine Chance, es sei denn, sie schaffen es, die ersten beiden Spiele in Boston zu gewinnen und Embiid kehrt überraschend früh zurück. Die Bilanz der letzten neun Saisons spricht eindeutig für Boston (4-12 gegen die Sixers). Die Celtics haben bewiesen, dass sie auch ohne ihren Superstar zu einer Macht in der Liga werden können. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Celtics die Serie in fünf Spielen gewinnen, ist hoch.