Celtic krönt sich zum schottischen meister – dramatik bis zur letzten sekunde!
Glasgow – Ein Herzschlagfinale in Schottland! Celtic Glasgow hat sich am letzten Spieltag der Meisterschaft gegen den Überraschungsteam Heart of Midlothian durchgesetzt und damit die schottische Fußballelite erneut an sich gerissen. Die Spannung war kaum zu überbieten, denn bis kurz vor Schluss deutete alles auf einen historischen Titelgewinn der Hearts hin.

Die nerven liegen blank: celtics sieg in der nachspielzeit
Die Atmosphäre im Celtic Park war elektrisierend, als die Hearts durch Lawrence Shankland in der 43. Minute in Führung gingen. Ein früher Rückstand, der Celtic vor eine enorme Herausforderung stellte. Arne Engels gelang es kurz vor der Pause, den Ausgleich zu erzielen, nachdem ein Handelfmeter gepfiffen wurde. Der deutsche Torwart Alexander Schwolow hatte dabei keine Chance, der Ball rutschte ihm förmlich unter den Händen durch.
Die zweite Halbzeit entwickelte sich zu einem zermürbenden Kampf, in dem beide Mannschaften alles gaben. Kelechi Iheanacho vergab für Celtic die Führung, als er den Pfosten traf. Doch Celtic gab nicht auf. In den letzten Minuten des Spiels entbrannten die Kräfte, und die Fans hielten den Atem an.
Daizen Maeda brachte Celtic in der 87. Minute schließlich in Führung, nachdem der Treffer nach längerer Videoüberprüfung gegeben wurde. Und dann der Schlusspunkt: In der Nachspielzeit erhöhte Callum Osmand auf 3:1, als Schwolow sich noch in den Strafraum von Celtic gewagt hatte. Ein dramatischer Sieg, der Celtic die Meisterschaft sicherte!
Die Hearts, die lange Zeit auf ihrem ersten Titel seit 1965 hoffen durften, müssen sich mit dem Vizekusen begnügen. Celtic feiert damit die vierte Meisterschaft in Serie und die 13. in den letzten 14 Jahren – eine beeindruckende Dominanz im schottischen Fußball. Rod Stewart, bekannter Celtic-Fan, dürfte sich ins Fanjubeln verfallen haben.
Die Leistung von Torwart Schwolow, der zwar einige Glanzmomente hatte, aber letztlich machtlos war, wird sicherlich diskutiert werden. Doch am Ende zählt nur der Sieg von Celtic, der die schottische Fußballlandschaft erneut geprägt hat. Die Meisterschaft ist ein Beweis für die Konstanz und den unbändigen Willen des Teams von Martin O'Neill.
