Cauet werner: der sohn eines torwart-idols verfolgt seinen eigenen weg im fußball

Cauet werner: der sohn eines torwart-idols verfolgt seinen eigenen weg im fußball

Messina – Der junge Fußballspieler Cauet Werner, geboren 2002, hat kürzlich beim italienischen Verein Messina in der Serie D unterschrieben. Er ist nicht nur ein vielversprechendes Talent, sondern auch der Sohn des ehemaligen brasilianischen Torwartstars Julio Cesar. Im exklusiven Interview spricht er über seinen Vater, seine Karriere und seine Ziele.

Kindheit im schatten eines weltklasse-torwarts

Cauet Werner erinnert sich liebevoll an seine Kindheit in Mailand, während der Zeit, als sein Vater bei Inter spielte. Eine besonders prägende Erinnerung ist das Tor, das er im San Siro erzielte, als er fünf Jahre alt war. „Ich schaue mir das Video auf YouTube manchmal an, es ist eine wunderschöne Erinnerung. Es berührt mich immer noch“, erzählt er. Er betont, dass die Zeit bei Inter das Leben seiner Familie verändert hat.

Warum nicht ins tor?

Warum nicht ins tor?

Obwohl sein Vater ein legendärer Torwart war, entschied sich Cauet Werner für eine andere Position. „Ich habe meinen Vater oft leiden sehen zwischen den Pfosten. Ich bevorzuge es, in der Verteidigung zu spielen“, erklärt er. Er hat sich bewusst gegen das Torwart-Handwerk entschieden und konzentriert sich auf seine Fähigkeiten als Verteidiger.

Der erste schritt in italien

Der erste schritt in italien

Nach zehn Jahren kehrt Cauet Werner nach Italien zurück. Messina ist seine erste Erfahrung im italienischen Fußball. „Ich bin zurückgekehrt, um die Reise meines Vaters fortzusetzen. Für mich ist es wie ein Traum, der wahr wird“, sagt er. Er sieht in dieser Chance eine Möglichkeit, an die Erfolge seines Vaters anzuknüpfen und sich selbst zu beweisen.

Familie und werte

Familie und werte

Cauet Werner betont, dass seine Familie ihn nie dazu gedrängt hat, Fußball zu spielen. „Die Familie war stolz auf mich, auch wenn ich einen anderen Weg gewählt hätte“, sagt er. Er schätzt die Unterstützung seiner Familie und betont die Bedeutung von Respekt gegenüber allen Beteiligten im Fußball – Mitspielern, Trainern, Vereinsverantwortlichen und Gegnern. Sein Vater habe ihm immer gesagt, er solle seinen Nachnamen vergessen und sich durch seine Taten auszeichnen.

Vorbilder und träume

Vorbilder und träume

Als seine größten Vorbilder nennt Cauet WernerNeymar, Marcelo, Thiago Silva und David Luiz. Er bewundert ihre spielerischen Fähigkeiten und ihre Persönlichkeiten. Sein größtes Idol ist jedoch sein Vater. Sein Traum ist es, eines Tages in der Serie A zu spielen und sich im Profifußball zu etablieren. Er möchte seine Fähigkeiten weiterentwickeln und der Mannschaft von Messina helfen, erfolgreich zu sein.

Eine besondere erinnerung: die champions league-saison

Eine besondere erinnerung: die champions league-saison

Ein besonders schönes Erlebnis war für Cauet Werner das Finale der Champions League, das Inter 2010 gewann. Sein Vater hatte ein Privatflugzeug für 80 Personen aus Brasilien gemietet, um das Spiel im Santiago Bernabéu zu verfolgen. „Mein Vater war sich sicher, dass wir gewinnen würden. Nach dem Sieg sind wir sofort zum Flughafen gerannt. Er trug sogar eine Maske, um nicht erkannt zu werden. Die Feierlichkeiten in Mailand dauerten tagelang. Es waren zweifellos die schönsten Momente meines Lebens“, erinnert er sich.

Die schwierigkeiten eines profis

Die schwierigkeiten eines profis

Cauet Werner spricht auch über schwierige Zeiten, die sein Vater durchlebt hat, wie beispielsweise die Zeit beim QPR, als Julio Cesar kaum spielte. Er beschreibt, wie sie zusammen im Park trainierten, um die Form zu halten und die Motivation nicht zu verlieren. „Er hat mir vertraut und ich habe ihm geholfen. Am Ende spielte er bei der Weltmeisterschaft 2014“, erzählt er stolz. Der 7:1-Sieg Deutschlands gegen Brasilien im Halbfinale war jedoch eine große Enttäuschung.