Carragher schlägt manunited eine bombe vor: emery statt carrick

Manchester siegt, die Tabelle lacht – und trotzdem schlägt Jamie Carragher dem Erfolgscoach gleich den Stuhl weg. Der Ex-Liverpooler fordert in seiner Telegraph-Kolumne Unai Emery an die Old-Trafford-Führung, statt Michael Carrick weiter zu wüten.

Warum carragher carrick nicht glaubt

Sechs Siege aus acht Spielen, Rang drei – sieht nach Trendwende aus. Carragher pfeift auf die Zahlen. Für ihn ist Carrick nur ein Übergangsglücksfall, Emery hingegen der langfristige Rebell, der einen Klub komplett umkrempelt. „Er hat die Europa-League viermal geholt, hat Bayern rausgeworfen, hat Villa wieder in die Champions League gebracht – wer in England ist besser außer Pep Guardiola?“, schreibt der TV-Experte mit deutlicher Anspannung.

Die Ironie: United-Bosse schöpfen gerade wieder Hoffnung, blicken aber gar nicht nach Birmingham. Gehandelt werden Thomas Tuchel, Carlo Ancelotti, sogar Luis Enrique – alles Namen mit Glamour, aber ohne Emery’s Reaktionsgeschwindigkeit auf dem Feld.

Am sonntag kommt der beweis – oder das problem

Am sonntag kommt der beweis – oder das problem

Punktgleich stehen Villa und United vor dem Duell im Old Trafford. Emery reist mit seiner Maschine aus Pressing und Positionswechsel an, Carrick mit einer Mannschaft, die gerade erst lernt, wie Angriff funktioniert. Ein Sieg der Spanier würde Carragher’s Kolumne in eine Glaskugel verwandeln – und die United-Führung in Erklärungsnot.

90 Minuten trennen Emery von einem Statement, das lauter ist als jedes Kommunique aus dem Vorstandsbüro. Sollte Villa gewinnen, müssen die Gläser im Directors’ Box klirren – nicht vor Freude, sondern vor Erkenntnis.