Cardoso-aus: sevilla schießt transfer-bote ab!
Sevilla hat die Segel für Fábio Cardoso endgültig gehisst. Der portugiesische Innenverteidiger, der im Sommer 2023 von Porto an die Nervión wechselte, gehört nicht zum Plan des neuen Trainers Luis García Plaza und soll den Verein verlassen. Ein Abgang scheint unausweichlich, und der Verein macht dabei keine Umstände.

Brasilianischer top-club in der hinterhand?
Die Situation ist klar: Cardoso hat unter Plaza kaum eine Chance erhalten und steht nun vor dem Aus. Nach Informationen aus Brasilien wurde der 32-Jährige dem São Paulo angeboten, das aktuell auf dem achten Platz der Série A steht und in der Copa Sudamericana die K.o.-Runde erreicht hat. Ob der Tricolor tatsächlich zuschlägt, bleibt abzuwarten, aber Sevilla scheint hier ernsthaftes Interesse zu wecken.
Es ist jedoch nicht der einzige Ausweg für den ehemaligen Leistungsträger von Porto. Cardoso, der bereits eine Leihgabe zum Al-Ain in den Vereinigten Arabischen Emiraten erlebte, hält auch ein Comeback im Profifußball des Nahen Ostens für möglich. Diese Option könnte ihm zumindest eine lukrative Beschäftigung garantieren.
Überzahl in der Abwehrkette
Die Trennung von Cardoso ist für Sevilla aus sportlicher Sicht notwendig, da die Abwehrreihen bereits stark besetzt sind. Trotz des Abschieds von César Azpilicueta verfügt der Verein mit Arouna Sanganté nun über sieben zentrale Verteidiger – ein Luxus, den die Verantwortlichen nicht ohne Weiteres stemmen können. García Plaza bevorzugt ein Vierer-Abwehrsystem mit zwei Innenverteidigern, daher ist die Verpflichtung weiterer Spieler in dieser Position aktuell ausgeschlossen.
„Wir befinden uns in einer Bauphase. Im Moment gibt es Positionen, in denen wir das Team verstärken müssen
