Bvb-angriff in der krise? asllani als guirassy-ersatz im visier

Borussia Dortmund steht vor einer wichtigen Personalentscheidung: Was passiert, wenn Serhou Guirassy im Sommer den Verein verlässt? Der Stürmer hat offenbar bereits Interna signalisiert, dass er bei einem attraktiven Angebot wechseln würde. Für die Schwarzgelben bedeutet das Handlungsdruck – und ein Name gewinnt in dieser Situation zunehmend an Bedeutung: Fisnik Asllani.

Hoffenheims juwel auf dortmunder wunschliste

Hoffenheims juwel auf dortmunder wunschliste

Die Planungen für die nächste Saison laufen beim BVB auf Hochtouren, und die Frage nach einem adäquaten Ersatz für Guirassy steht dabei im Mittelpunkt. Asllani, der 23-jährige Angreifer von der TSG Hoffenheim, hat sich in dieser Saison eindrucksvoll präsentiert. Neun Tore und sieben Vorlagen in 27 Spielen sprechen eine deutliche Sprache und unterstreichen sein Potenzial. Seine Körpergröße von 1,91 Metern entspricht zudem dem, was der BVB in seinem Sturmzentrum sucht.

Nach Informationen aus gut unterrichteten Kreisen steht Asllani hoch auf der Dortmunder Liste. Konkrete Verhandlungen haben zwar noch nicht stattgefunden, doch das Interesse ist unverkennbar. Die Tatsache, dass Asllani eine Ausstiegsklausel besitzt, macht die Sache für den BVB noch attraktiver. Für Champions-League-Teilnehmer der letzten drei Jahre liegt diese bei 30 Millionen Euro, für andere Vereine bei rund 25 Millionen. Ein Betrag, der im aktuellen Markt durchaus im Rahmen liegt.

Doch der Weg zum Deal könnte alles andere als einfach werden. Die Konkurrenz schläft nicht. Chelsea und Tottenham aus der Premier League haben ebenfalls ein Auge auf den talentierten Stürmer geworfen und gelten als ernstzunehmende Rivalen. Zudem scheint Asllani in Hoffenheim glücklich zu sein, was einen Wechsel zusätzlich erschwert. Dortmund müsste also alles daran setzen, ihn von einem Engagement zu überzeugen.

Neben Asllani beobachten die BVB-Verantwortlichen auch die Situation rund um Nick Woltemade. Der Nationalspieler scheint jedoch aktuell nicht an einem Vereinswechsel interessiert zu sein und konzentriert sich voll und ganz auf Newcastle United und die bevorstehende Weltmeisterschaft. Ein Szenario, das Dortmunds Optionen weiter verknappt.

Die Entscheidung, wie der BVB die Lücke im Angriff füllen wird, wird entscheidend für den Erfolg in der kommenden Saison sein. Asllani bietet eine interessante Möglichkeit, doch die Konkurrenz ist groß, und der Preis könnte am Ende höher werden als zunächst angenommen. Ob Dortmund die notwendigen Mittel aufbringen und ihn von einem Wechsel überzeugen kann, bleibt abzuwarten.