Bvb muss champions-league-enttäuschung abschütteln: fokus auf das top-spiel gegen bayern
Knappe zeit zur regeneration für den bvb
Borussia Dortmund hat keine Zeit, sich lange über das bittere Aus in der Champions League zu grämen. Bereits am Samstag wartet das brisante Bundesliga-Topspiel gegen den FC Bayern München. Torhüter Gregor Kobel fordert von sich und seinen Teamkollegen, die Enttäuschung schnell zu verarbeiten und den Blick nach vorne zu richten.

Kobels appell an das team
„Das ist leichter gesagt als getan“, gestand Kobel nach dem Ausscheiden. „Aber wir müssen einfach weitermachen und uns auf das nächste Spiel konzentrieren.“ Der Schweizer Keeper gab zu, dass das 1:4 gegen Atalanta Bergamo schmerzhaft war, betonte aber, dass solche Spiele zum Fußball gehören. Wichtig sei, sich auf das zu konzentrieren, was man als Profi beeinflussen könne.

Erste einheit nach der rückkehr aus italien
Die erste Trainingseinheit nach der Rückkehr aus Italien habe dabei geholfen, „Körper und Kopf auf das wichtige Spiel am Samstag vorzubereiten“, so Kobel. Der Torhüter haderte mit seinem folgenschweren Fehlpass in der Nachspielzeit, der zum letzten Gegentor führte. Dennoch gilt der Fokus nun der Bundesliga.
Reaktion gegen bayern erwartet
Der BVB hofft auf eine starke Reaktion nach der Enttäuschung in der Königsklasse. Das Hinspiel gegen Atalanta hatte man noch mit 2:0 gewonnen, was am Ende jedoch nicht für den Einzug ins Achtelfinale reichte. Ein Sieg gegen die Bayern könnte den Abstand zum Rekordmeister auf fünf Punkte verkürzen und den Titelkampf wieder spannender gestalten.
Kobel analysiert die bayern-stärke
„Wenn man sich die letzten Jahre anschaut, waren wir immer nah dran, haben es aber nie wirklich geschafft“, analysierte Kobel. Auch in dieser Saison sei der FC Bayern ein „unglaubliches Team“. Er mahnte, sich auf die eigene Leistung zu konzentrieren und als Team besser zu werden, um konkurrenzfähig zu sein.
Defensive als bvb-stärke
Die Stärken des BVB sieht Kobel vor allem in der Defensive. Nach 23 Spieltagen hat er erst 22 Gegentore kassiert – ligaweit nur die Abwehr der Bayern (21) steht noch besser da. „Wenn wir als Team kompakt stehen, ist es viel schwieriger, gegen uns Tore zu schießen, weil der Raum viel kleiner ist“, erklärte er.
Intensität und leidenschaft als schlüssel zum erfolg
Darüber hinaus hob Kobel die „Intensität“ hervor. „Manchmal muss es auch ein bisschen weh tun“, sagte er. Nur mit Leidenschaft und Einsatz könne man gegen Bayern bestehen. Es wird ein hartes Stück Arbeit erwartet, aber der BVB ist bereit, die Herausforderung anzunehmen.
