Bvb: adeyemi-poker droht – schlotterbeck-modell wird heiß
Dortmund bangt! Kaum ist die monatelange Zitterpartie um Abwehrchef Nico Schlotterbeck beigelegt, steht der nächste Transfer-Dämpfer vor dem BVB. Diesmal geht es um Flügelflitzer Karim Adeyemi, dessen Vertrag 2027 ausläuft – und dessen möglicher Abgang die Dortmunder Kasse um ein beträchtliches Summa reduzieren könnte.
Die 50-millionen-euro-lücke
Das Albtraumszenario ist klar: Adeyemi lässt seinen Kontrakt in Dortmund auslaufen und wechselt im Sommer 2027 ablösefrei. 50 Millionen Euro Marktwert würden damit verpuffen – ein herber Schlag für die Schwarzgelben. Sport-Boss Lars Ricken und Sportdirektor Ole Book haben daher oberste Priorität, diesen finanziellen Verlust abzuwenden.
Wie schon bei Schlotterbeck, bei dem die Verhandlungen sich über lange Zeit zogen, stehen die Gespräche um eine Vertragsverlängerung bei Adeyemi offenbar festgefahren. Im Zentrum des Interesses: Eine Ausstiegsklausel, die dem Angreifer die Möglichkeit eröffnet, bei passenden Angeboten zu gehen. Mendes’ Gestifute drängt hier auf eine schnelle Einigung.
Doch es gibt einen entscheidenden Unterschied: Während Schlotterbeck eine WM-Klausel aushandeln konnte, die ihn für drei Top-Klubs öffnet, liegt dem BVB aktuell kein konkretes Angebot für Adeyemi vor. Potentielle Interessenten dürften angesichts der knappen Restlaufzeit des Vertrags in der kommenden Transferperiode kaum bereit sein, einen vollen Marktwert zu zahlen.

Konstanz als knackpunkt
Dortmund knüpft Zugeständnisse klar an Bedingungen. Für Klausel und Gehaltserhöhung – aktuell verdient Adeyemi bis zu 6 Millionen Euro – wird konstante Top-Leistung erwartet. Das Problem: Unter Trainer Niko Kovac zeigt der 24-Jährige derzeit keine überzeugenden Leistungen und muss sich oft mit einer Platz auf der Bank begnügen. Auch seine WM-Nominierung lässt zu wünschen übrig, was sich unweigerlich auf seinen Marktwert auswirkt.
Die Parallelen zu Schlotterbeck sind unverkennbar, doch die Situation ist brisant. Es bleibt abzuwarten, ob Ricken und Book Adeyemi mit einer Ausstiegsklausel locken können, um ihn doch noch zu halten. Denn eines ist gewiss: Die Zeit drängt, und die Entscheidung über Adeyemis Zukunft könnte den BVB teuer zu stehen kommen. Die Frage ist nicht, ob Dortmund Adeyemi halten kann, sondern ob er überhaupt den Wunsch hat, zu bleiben.
