Bulls feuern ivey nach pride-attacke – nba reagiert mit sofortiger trennung
Chicago – Jaden Ivey ist weg. Die Bulls trennten sich wenige Stunden, nachdem der 24-Jährige auf Instagram den Pride-Monat der NBA als „Propaganda für Ungerechtigkeit“ bezeichnete. Manager Artūras Karnišovas zog die Reißleine: „Verhalten, das der Organisation schadet.“
Die worte, die ivey die karriere kosteten
In einer improvisierten Livestory wetterte Ivey: „Die NBA schmückt sich mit Regenbögen, preist den Pride-Month an – und nennt das Gerechtigkeit. Aber wer spricht für die wahre Lehre?“ Sekunden später legte er nach: „Der Katholizismus ist eine falsche Religion.“ Die Reaktion folgte auf dem Fuß. Chicago kündigte den Vertrag des Guards, der erst im Februar aus Detroit kam, ohne weitere Erklärung – nur das Label „detrimental conduct“ blieb.
Die Zahl, die die Bulls erstickt: 14,8 Punkte, 4 Assists, 3,5 Rebounds – solide, aber eben nicht unersetzlich. Genug, um eine PR-Krise zu riskieren? Offensichtlich nein.
Intern brodelt es. Spieler, die sich in den vergangenen Jahren für Inklusion einsetzten, reagierten mit Schweigen im Kader-Chat. Trainer Billy Donovan verweigerte eine Stellungnahme. Die Liga selbst schaltete ihre Rechtsabteilung ein – ein Exempel steht bevor.
Ivey selbst löschte die Videos, nicht aber die Spuren. Screenshots zirkulieren, das NBA-Office sammelt Zeugenaussagen. Die Players Association prüft rechtliche Schritte, doch die Trennung gilt als rechtmäßig: Moralsklauseln lassen sich in der NBA knallhart umsetzen.

Marktwert im freien fall – detroit lacht
Pistons-Chef Trajan Langdon reagierte mit einem trockenen „Wir bedanken uns für die Trade-Option“ – ein Seitenhieb, der in Motor City Jubel auslöste. Ivey war 2022 an fünfter Stelle gedraftet, galt als Top-Talent mit Lottery-Status. Jetzt steht er ohne Team da, die Social-Media-Kanäle stellen auf privat.
Die nächste Station? Europa winkt, doch kein Klub will ein PR-Debakel importieren. China? Die CBA achtet penibel auf Image. Bleibt die G-League – oder ein langer Sommer der Selbstreflexion.
Die Botschaft lautet: In der NBA zählt Meinungsfreiheit, aber keine Garantie für einen Job. Wer die Regenbogen-Fahne anzündet, muss mit dem Rauch leben.
