Bulls feuern ivey nach hass-video – karriere-aus nach nur vier spielen

Die Chicago Bulls haben Jaden Ivey sofort rausgeworfen. Grund: ein Instagram-Live, in dem der Guard die NBA- Pride-Kampagne als „unrechtmäßig“ bezeichnete und die katholische Kirche als „falsche Religion“ attackierte. Der 24-Jährige kam erst im Januar von Detroit, spielte viermal, jetzt ist Schluss.

„Mannschaftsschädigend“ – bulls ziehen die notbremse

Der Klub reagierte binnen Stunden. Offiziell nennt er „verhaltensschädigendes Verhalten“, intern herrscht Wut, dass Ivey die Marke Bulls in einen Diskurs über Glaube und Sexualität zog, der dort nichts verloren hat. Laut Quellen aus der Vereinsführung gab es keinen Dissens – Entlassung einstimmig.

Die Szene ist hart. Ivey saß in der Küche seiner Wohnung, 37 Zuschauer, sprach vom „Kommerz-Sündenmonat Juni“ und warf der Liga vor, „politische Agenda über Sport“ zu stellen. Dann kam der Seitenhieb gegen Papst und Dogma. Die Clips gingen viral, Sponsoren meldeten sich, Spieler distanzierten sich. Donnerstagabend, 23:41 Uhr, erhielt Ivey die Kündigung per E-Mail.

Knorpel-problem und image-problem – ein talent rast aus

Knorpel-problem und image-problem – ein talent rast aus

Noch vor zwei Jahren galt der 1,93-Mann als Top-Five-Pick, jetzt steht er ohne Team da. Knieprobleme hatten ihn bereits auf die Injured-List befördert, zuletzt spielte er am 11. Februar. Die Bulls hatten ihn trotzdem als Zukunftsgewinn gehandelt – jetzt ist die Zukunft makellos schwarz.

Die Liga schweigt offiziell, doar intern ist man erleichtert. Die NBA hat sich in den vergangenen Jahren mit Pride-Nights und Regenbogen-Trikots profiliert; ein Homophobie-Skandal passt nicht ins Narrativ der Inklusion. Iveys Vertrag über 7,1 Millionen Dollar läuft noch bis 2027, garantiert – Chicago muss zahlen, aber kauft sich frei von jedem medialen Ballast.

Für Ivey bleibt die Frage, ob ein Franchise ihn je wieder aufs Feld lässt. Scouts wissen: Talent vorhanden, Charakter fraglich. Die Bulls jedenfalls kehren zur Saisonvorbereitung zurück – ohne ihn, mit deutlichem Zeichen. In der Liga zählt nicht nur der Crossover, sondern auch der Charakter. Wer das vergisst, fliegt raus. Punkt.