Bruno fernandes räumt ab: premier-league-star der saison 2025/26 heißt wieder manunited-kapitän
Bruno Fernandes schlägt zurück. Nach Wochen, in denen Erling Haaland die Schlagzeilen beherrschte, schickt der Portugiese am letzten Spieltag die Bombe: 31-Jahre, 20 Assists, ein Rekord – und jetzt auch die Trophäe für den Spieler der Saison. Die Premier League gab die Entscheidung am Freitag bekannt, Fans und Experten hatten abgestimmt. Haaland wird Zweiter, Declan Rice Dritter.
Die zahlen, die carrick retten
Michael Carrick übernahm im Januar ein Wrack. Platz sechs, Ruhestand der Ideen, Amorim war raus. Seitdem hat Fernandes acht Tore erzielt und 20 Vorlagen gegeben – kein Engländer jemals lieferte mehr in einer Saison. Henry und De Bruyne teilen sich den alten Rekord, am Samstag gegen Brighton kann der Captain ihn ganz für sich beanspruchen. Die Champions-League-Tickets sind bereits gebucht, Rang drei ist sicher.
Die Wahl ist keine Sympathie-Affäre. In den entscheidenden Spielen nach der Winterpause stand Fernandes in jeder Statistik oben: Zweikämpfe gewonnen, Flanke, Schlüsselpass, Distanzschuss. Gegen Tottenham drehte er binnen sieben Minuten ein 0:2, beim 3:2 in Liverpool schoss er das Tor des Monats. „Er trägt uns auf dem Rasen und in der Kabine“, sagte Carrick nach dem 4:1-Sieg über Newcastle. „Ohne ihn wären wir immer noch irgendwo zwischen Hoffnung und Horrortrip.“

Ein preis, der united zurückbringt
Für Manchester United ist es der siebte Spieler-der-Saison-Titel seit 1995. Schmeichel, Yorke, Van Nistelrooy, Ronaldo, Vidić, Rooney – das ist der Kreis, in den sich Fernandes nun einreiht. Kein anderer Klub hat so viele Auszeichnungen in dieser Kategorie geholt. Der Portugiese selbst nahm die Trophäe mit einem schiefen Grinsen entgegen: „Ich will keine Statue, ich will nächste Saison die Meisterschale.“
Der nächste Gegner heißt Brighton, Anpfiff 17.00 Uhr. Ein Assist genügt, um Geschichte zu schreiben. Danach geht’s in die Nations League, dann in den Urlaub – und danach zurück an die Spitze, wo United in den vergangenen Jahren nur noch zu Gast war. Die Premier League hat ihren Star der Saison, Old Trafford hat wieder einen Anführer, der die Liga spüren lässt, warum sie einst den „Theater of Dreams“ nannten.
