Bremer: juve-abwehrchef hält juventus fest – trotz wm-ambitionen!
Mailand – Die Frage nach der Zukunft von Bremer beschäftigt die Bianconeri-Fans. Nach seiner Rückkehr von einem langen Aussetzungszeit mit der brasilianischen Nationalmannschaft zeigte der Verteidiger im Ligaspiel gegen Genoa eine ungewöhnliche Reserviertheit bei der Siegesfeier. Ein Detail, das vielen Beobachtern auffiel.

Spallettis fels in der brandwand – wohin geht bremer's weg?
Bremer ist unbestritten ein zentraler Baustein in der Abwehr von Trainer Spalletti. Sein starker Auftritt gegen Genoa unterstreicht seine Bedeutung für die Mannschaft. Doch die Gerüchte über ein mögliches Wechsel seines zukünftigen Arbeitgebers lassen nicht nach. Die Tatsache, dass Bremer nach seiner ersten Nominierung seit langer Zeit, in der brasilianischen Nationalmannschaft, eine gewisse Distanz zu den üblichen Jubelaktionen zeigte, könnte ein Hinweis darauf sein, dass er sich der Aufmerksamkeit rund um seine Person bewusst ist. Es wirkte, als wolle er die Emotionen im Inneren bewahren und sich voll und ganz auf seine Aufgabe bei Juventus konzentrieren.
Die Klausel im Vertrag stellt ein Problem dar. Sollte ein Verein bereit sein, die Ausstiegsklausel zu bedienen, könnte Juventus ihn im Sommer vorzeitig verlieren. Die Verantwortlichen in Turin arbeiten bereits an einer Strategie für den Transfermarkt, wobei die Suche nach einem linken Innenverteidiger Priorität hat – eine Position, die Bremer nicht direkt besetzt. Es wird erwartet, dass die bevorstehende Weltmeisterschaft seinen Marktwert weiter in die Höhe treiben wird. Insbesondere Top-Klubs aus England, darunter Tottenham, haben in der Vergangenheit ihr Interesse an Bremer bekundet.
Was niemand offen anspricht: Bremer selbst könnte den Deal forcieren, sollte ein wirklich verlockendes Angebot hereinkommen. Er scheint derzeit glücklich in Turin zu sein und ist ein wichtiger Bestandteil von Spallettis Projekt. Aber die Aussicht auf eine Weltmeisterschaft und die damit verbundene internationale Bühne könnten ihn dazu bewegen, aktiv nach einer Veränderung zu suchen.
Die Zahlen sprechen für sich: Bremer hat in dieser Saison bereits drei Tore erzielt und seine Position als einer der Schlüsselspieler der Juventus-Abwehr gefestigt. Eine Abgabe wäre daher ein herber Verlust für den italienischen Rekordmeister – sofern die Verantwortlichen nicht in der Lage sind, ihn mit einem deutlich höheren Gehalt langfristig an den Verein zu binden.
