Borussia mönchengladbach: trotz umsatzplus erneut in der roten zone
Ein weiteres Jahr, ein weiteres Defizit: Borussia Mönchengladbach vermeldet für das Geschäftsjahr 2025 einen Verlust von 3,9 Millionen Euro. Das ist zwar ähnlich wie im Vorjahr, aber ein deutliches Zeichen dafür, dass die wirtschaftliche Lage im Verein weiterhin angespannt ist.

Die tv-einnahmen brechen ein
Während der Umsatz auf solide 189 Millionen Euro stieg – ein Zuwachs gegenüber den 184 Millionen des Vorjahres – trüben die stark gesunkenen TV-Einnahmen das Bild. Fast 5,5 Millionen Euro weniger flossen in die Kassen im Vergleich zum Vorjahr. Das ist ein Schlag für die Borussia, der sich nicht ohne Weiteres kompensieren lässt.
Geschäftsführer Stefan Stegemann präsentierte die Zahlen auf der Mitgliederversammlung und betonte die Herausforderungen, vor denen der Verein steht. Die Corona-Pandemie hatte den Verein in den vergangenen Jahren hart getroffen, und obwohl sich die Lage etwas verbessert hat, sind die Auswirkungen noch immer spürbar. Das Eigenkapital des Vereins ist auf 44,9 Millionen Euro gesunken, ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu 2019, als es noch bei 103,3 Millionen lag.
Die fünfmaligen deutschen Meister kämpfen seit Jahren mit roten Zahlen. Es ist das fünfte Minus in den letzten sechs Jahren. Die Frage, wie sich der Verein langfristig sanieren kann, bleibt weiterhin offen. Vieles wird davon abhängen, ob die Mannschaft in der kommenden Saison die internationalen Plätze erreichen kann, denn die zusätzlichen Einnahmen durch die Champions League oder Europa League wären eine willkommene Stärkung der finanziellen Situation.
Ein Blick in die Vergangenheit: Das Eigenkapital der Borussia schrumpfte von 103,3 Millionen Euro im Jahr 2019 auf 48,9 Millionen Euro im Jahr 2024 und liegt aktuell bei 44,9 Millionen Euro. Die Entwicklung ist besorgniserregend, und es gilt, schnellstmöglich gegenzusteuern, um die langfristige Stabilität des Vereins zu gewährleisten.
