Bologna wirft aston villa raus: dall’ara bebt, italiano schreibt geschichte

9. April 2026, 23:47 Uhr – Was für eine Nacht! Bologna FC schlägt aston villa mit 2:1 und zieht nach 59 Jahren wieder in ein europäisches Halbfinale ein. Der Dall’Ara kocht, die Spieler kollabieren vor Glück, und auf der Tribüne weint ein halbes Jahrhundert Erinnerung. John McGinn traf früh, Lewis Ferguson antwortete mit einem Traumtor aus 22 Metern, dann knallte Santiago Castro in der 88. Minute die Arena in den Orbit. Die Villa-Seuche ist beendet – die Rossoblù sind zurück.

Italiano hat die antwort auf emery

Vier Monate nach der 0:2-Abreibung in Birmingham drehte Vincenzo Italiano den Spieß um. Statt hinten zu warten, presste Bologna in 4-2-3-1 mit zwei Achtern, die McGinn & Co. den Atem nahmen. Die Statistik lügt nicht: 63 Prozent Ballbesitz, 17:8 Torschüsse, 5,1 erwartete Tore – Zahlen, die selbst Pep Guardiola anerkennen würde. „Wir haben sie nie zur Ruhe kommen lassen“, sagte Italiano mit heiserer Stimme. „Das ist kein Wunder, das ist harte Arbeit.“

Die Engländer? Sie wirkten wie eingefroren. Nur Ollie Watkins kam zu einer Großchance, scheiterte aber an Lukasz Skorupski, der mit sieben Paraden die K.o.-Phase perfekt machte. Für Unai Emery war es die erste Europacup-Niederlage nach 13 Siegen in Folge – und sie kam zur Unzeit.

Die quote, die alle buchmacher bluten ließ

Die quote, die alle buchmacher bluten ließ

Vor dem Anpfiff gab es den Sieg Bologna noch bei 3,10 – jetzt jubeln alle, die drauf gesetzt haben. Die Wettbüros in Emilia-Romagna melden Rekordumsätze, AdmiralBet verlor laut Insidern sechsstellig. „Wir haben unterschätzt, wie sehr das Dall’Ara brennt“, sagt ein Trader anonym. Der Over 0,5 war zwar „nur“ bei 1,10, doch die Kombi „Bologna siegt & beide treffen“ explodierte von 5,00 auf 1,00 – ausgezahlt.

Und morgen? Dann fliegt die Mannschaft nach London, wo im Rückspiel ein 0:0 reicht. Aber wer Bolognese kennt, weiß: Diese Truppe spielt nicht für das Unentschieden. Sie spielt für die Geschichtsbücher.

Fazit: Ein uraltes Stadion, ein junger Trainer und ein kolumbianischer Jungspund namens Castro – sie haben Europa League-Topfavorit aston villa aus dem Turnier geworfen. Wer jetzt noch sagt, italienische Fußballromantik sei tot, war einfach nicht im Dall’Ara.