Blasi stürmt zum vuelta-sieg: vom verletzten zum star!
Paula Blasi hat die Radsportwelt überrascht! Nach Jahren voller Rückschläge und dem Kampf gegen Verletzungen krönte sich die junge Spanierin zur Siegerin der Vuelta a España Femenina – ein Triumph, der die Geschichte eines unglaublichen Wiederaufstiegs schreibt. Und das alles unter dem wachsamen Blick ihrer Mutter, die auf dem Weg von einem Regensturm im Angliru zufällig mit MARCA kollidierte.

Eine karriere im umbruch: vom sprinttalent zur gc-hoffnung
Alles begann mit der Leichtathletik. Paula Blasi, die Zwillingstochter von Víctor Blasi, war einst eine vielversprechende 800-Meter-Läuferin und nationale Jugendmeisterin. Doch wiederkehrende Verletzungen im Unterkörper bremsten ihre Entwicklung. „Die Probleme mit dem Psoas waren einfach zu groß“, erinnert sich ihre Mutter Eva Cairol. „Da haben wir uns entschieden, neue Wege zu gehen – den Triathlon und Duathlon.“
Doch es war das Radfahren, das letztendlich Blasís wahres Talent freisetzte. Nach ersten Erfolgen im Massi-Baix Ter Team, darunter die Copa de España und die Volta a Osona, wurden die technischen Experten aufmerksam. Die Empfehlung der San-Emeterio-Brüder, Roberto und Cristina, führte sie schließlich zum UAE Team ADQ. Ein Wechsel, der sich als Glückstritt erweisen sollte.
2025 war ein Durchbruchsjahr. Siege in UCI-Rennen wie dem GP Liberazione in Rom und der Pointe du Raz in der Bretagne demonstrierten Blasís unglaubliches Potenzial. Und dann kam die magische Frühjahrssaison mit dem Sieg bei der Amstel Gold Race, einem Podestplatz in der Flèche Wallonne und einem beachtlichen fünften Platz in Lüttich-Bastogne-Lüttich. Ein Feuerwerk, das die Radsportwelt in Atem hielt.
Die Frage, ob sie in der kommenden Saison am Tour de France Femmes teilnehmen wird, steht noch in den Sternen. Aktuell gehört sie dem Reserveteam an, doch nach ihrer beeindruckenden Vorstellung auf dem Angliru ist die Debatte neu entfacht. Eine Situation, die Parallelen zu Paul Seixas und Decathlon aufweist – ein Zeichen dafür, dass sich hier eine neue Ära im Frauensport anbahnt.
Doch eines ist gewiss: Paula Blasi ist auf dem besten Weg, sich den ersehnten Gelben Trikot zu erkämpfen. Ihr Triumph in der Vuelta ist nur der Anfang einer vielversprechenden Karriere. Die junge Spanierin hat bewiesen, dass man mit Leidenschaft, Durchhaltevermögen und dem Glauben an sich selbst selbst die größten Herausforderungen meistern kann. Und das ist es, was den Radsport so faszinierend macht.
