Bfc preussen stoppt leiden: 2:2 in leipzig und platz 10

Die Blau-Weißen haben endlich wieder Luft. Nach drei Pleiten in Serie rissen die Berliner in Leipzig die Negativserie ab – und das mit dem Herz eines Aufsteigers.

Einwurf, kopf, tor: so schnell kann fußball gehen

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Lenny Stein verwertete einen weiten Einwurf per Kopf, Philipp Kühn nickte Sekunden später ab. 44. Minute, 1:0 – das Stadion an der Gellertstraße verstummte. Chemie Leipzig rannte, fand aber nur den Berliner Abwehrriegel. Erst nach dem Seitenwechsel klappte es: Rajk Lisinski staubte nach einer Flanke per Kopf ab, 1:1.

Die Gäste schüttelten sich kurz, dann schlugen sie zurück. Chadi Ramadan versenkte eine Ecke zum 2:1 – Berlin jubelte schon, doch Kay Seidemann glich fünf Minuten später zum 2:2 aus. Die Punkte teilen, die Seelen beruhigt.

Für den BFC bedeutet das Sprung auf Rang zehn, für Leipzig bleibt Platz 16 und der Abstiegsdruck. Am Sonntag geht's für die Preussen nach Magdeburg – und vielleicht ist die Serie jetzt wirklich gebrochen.