Betis vor zitterpartie: europa-hoffnungen am limit!
Sevilla – Der FC Betis befindet sich in einer Ergebniskrise, die den Traum von der Europa League gefährdet. Während die europäischen Wettbewerbe die Chancen für LaLiga auf einen zusätzlichen Champions-League-Platz erhöhen, kämpft der Betis mit einer alarmierenden Heimtrostlosigkeit und einem Gegner, der selbst verzweifelt ist.
Die misere auf dem eigenen rasen
Seit dem 1. Februar feiert das Grün-Weiße keine Liga-Heimniederlage mehr. Fünf Partien in der Cartuja, fünf Unentschieden – ein frustrierender Umstand, der dem Team von Manuel Pellegrini wertvolle Punkte gekostet hat. Fünf Punkte aus fünf möglichen Spielen reichen bei Weitem nicht aus, um den Kampf um die begehrte Qualifikation für die Champions League fortzusetzen. Das 1:1 gegen Real Madrid gab zwar Hoffnung, doch die jüngsten Auftritte in der heimischen Arena lassen Zweifel aufkommen.
Die Bilanz in anderen Wettbewerben ist ähnlich ernüchternd. Nach der euphorischen 4:0-Überraschung gegen Panathinaikos in der Europa League folgten enttäuschende Niederlagen gegen Atlético Madrid im Copa del Rey (0:5) und Braga in der Europa League (2:4). Das Publikum, einst treibende Kraft, scheint zunehmend von den Leistungen des Teams enttäuscht.

Oviedo: letzte chance im abstiegskampf
Am Sonntag empfängt der Betis nun das Schlusslicht Oviedo. Ein Gegner, gegen den die Pellegrini-Elf bereits in der Hinrunde nicht überzeugen konnte und ein Remis erlebte. Für Oviedo gilt es, in Sevilla den entscheidenden Punktgewinn für den Klassenerhalt zu erzielen. Die Bedeutung dieses Spiels für beide Mannschaften ist kaum zu überschätzen. Pellegrini kann auf seinen kompletten Kader zurückgreifen, abgesehen von Bartra und Ortiz. Es gilt, die Fans wieder zu begeistern und den Weg zurück in die Erfolgsspur einzuleiten.
Die Wahrheit ist: Der FC Betis steht vor einer Weggabelung. Gelingt es, die Negativserie zu durchbrechen und den Sieg gegen Oviedo zu holen, oder droht der Traum von Europa zu platzen? Die Antwort liefert das Team am Sonntag auf dem Platz – mit dem Rücken an die Wand, aber mit der Chance auf eine neue Wende.
