Atlético-arsenal: schiedsrichter-debakel droht!
Madrid brodelt! Das Champions-League-Duell zwischen Atlético und Arsenal endete zwar 1:1, doch der Fokus liegt nun nicht auf dem Ergebnis, sondern auf einer umstrittenen Entscheidung und den hitzigen Reaktionen. Die Partie wird von Schiri-Chaos überschattet, und die UEFA muss nun Ermittlungen einleiten.
Declan rice's wutentladung nach fragwürdigem elfmeter
Die Gemüter kochten bereits während des Spiels hoch, als Schiedsrichter Makkelie in der 78. Minute einen Elfmeter für Atlético aufgrund eines angeblichen Fouls von Eze entschied. Dieser Pfiff, der letztendlich zurückgenommen wurde, entfachte den Zorn von Arsenal-Mittelfeldspieler Declan Rice. Der Engländer äußerte öffentlich seinen Unmut über die Schiedsrichterleistung und warf der Fans sogar vor, Einfluss auf die Entscheidung genommen zu haben. „Die zweite Situation, der Elfmeter für Eze, war ein klarer Elfmeter. Ich verstehe nicht, wie der nicht gegeben wurde. Ich glaube, die Fans haben die Entscheidung beeinflusst und den Schiedsrichter dazu gebracht, seine Meinung zu ändern“, so Rice nach dem Spiel.
Die UEFA hat die Angelegenheit aufgenommen und wird den Bericht des Schiedsrichters prüfen, um zu entscheiden, ob die Äußerungen von Rice als eine Anklage gegen die Integrität des Unparteiischen gewertet werden können. Ein mögliches Disziplinarverfahren droht, und die Wartezeit auf die Entscheidung der UEFA ist angespannt.

Ben white's handspiel: premier league vs. champions league?
Neben dem umstrittenen Elfmeter sorgte auch ein Handspiel von Arsenal-Verteidiger Ben White für Diskussionen. Rice äußerte sich auch dazu: „Ich habe es mir noch nicht wieder angesehen. Auf den ersten Blick dachte ich, dass es in der Premier League vielleicht nicht gepfiffen würde, weil der Ball so flach war. Aber der Ball geht nicht ins Tor. Und in den Champions-League-Spielen sind die Regeln ganz anders. Die Hände müssen vom Körper weg sein. Ich denke, in der UEFA wird das gepfiffen, aber in der Premier League bin ich mir nicht so sicher.“
Rice scheint eine generelle Diskrepanz zwischen den Regelauslegungen in der Premier League und der Champions League zu bemerken. „Ich glaube, es funktioniert so. Ich habe den Eindruck, dass man in Europa härter bestraft wird. Das habe ich schon gemerkt, als ich vor drei Jahren die Champions League gespielt habe. Die Schiedsrichter sind sehr schnell bei Entscheidungen und Abpfiffen. Es gibt nicht viel, was man dagegen tun kann. Man muss nur aufpassen und vorsichtig sein.“

Vorläuferfälle: neymar und mourinho zahlten bereits lehrgeld
Rice ist bei Weitem nicht der erste Spieler, der für seine Kritik an Schiedsrichtern Konsequenzen zu spüren bekam. Bereits Neymar wurde nach der Niederlage von PSG gegen Manchester United in der Saison 2018/19 für drei Spiele gesperrt, nachdem er das VAR in den sozialen Medien heftig kritisiert hatte. Auch José Mourinho erntete eine Sperre von fünf Spielen, als er 2010/11 nach dem Derby-Sieg Real Madrids gegen Barcelona über das Schiedsrichtergespann tobte.
Die UEFA steht nun vor der Entscheidung, ob die Worte von Declan Rice die Grenze zur unzulässigen Kritik überschreiten. Angesichts der Präzedenzfälle und der potenziellen Konsequenzen für Rice bleibt abzuwarten, wie die UEFA in diesem Fall entscheiden wird. Es ist ein weiteres Kapitel in der ewigen Debatte über die Rolle des Schiedsrichters und die Grenzen der Kritik im Profifußball.
