Betis schnappt nach uruguayischem mittelfeldtalent bernal
Sevilla bangt um die Verpflichtung von Facundo Bernal, dem jungen Mittelfeldmotor von Fluminense. Nach der Trennung von Altimira und Amrabat sowie den möglichen Abgang von Deossa, scheint der uruguayische Nationalspieler mit italienischem Pass die ideale Lösung für Manuel Pellegrinis Team zu sein.

Die planungen für die neue saison laufen auf hochtouren
Der Betis hat die Weichen für die kommende Spielzeit gestellt. Nachdem Sergi Altimira seine Zelte in Lissabon abgeschlagen hat, um sein Wechselgeschäft beim Sporting Clube abzuschließen, rückt nun die Suche nach Verstärkung in den Fokus. Laut Informationen des Radiosenders ABC steht Facundo Bernal von Fluminense ganz oben auf der Wunschliste der Verantwortlichen. Die Grün-Weißen haben bereits ihr Einverständnis signalisiert und wollen den 22-Jährigen so schnell wie möglich unter Vertrag nehmen.
Die Ablösesumme wird auf rund 8,5 Millionen Euro geschätzt, wobei Fluminense eine Beteiligung an einer möglichen Weiterverkaufs-Gewinn beteiligt werden soll. Ein Deal mit dem Spieler steht nun an. Der Betis lockt mit einem langfristigen Vertrag – zwischen vier und fünf Jahren – und verhandelt derzeit über das Gehalt sowie leistungsbezogene Boni. Bernal ist kein unbeschriebenes Blatt für den Betis; sein Name stand schon seit längerem auf der Liste potenzieller Neuzugänge.
Der 1,87 Meter große Mittelfeldspieler überzeugt durch seine Physis, seine Zweikampfstärke und sein Kopfballspiel. Doch es ist nicht nur seine Athletik, die ihn auszeichnet. Bernal besitzt auch Entwicklungspotenzial in taktischer und technischer Hinsicht. Seine Vielseitigkeit macht ihn zu einer wertvollen Ergänzung für Pellegrinis Kader, der dringend frische Impulse im Zentrum benötigt.
Die Verpflichtung Bernals wäre ein deutliches Zeichen für die Ambitionen des Betis in der kommenden Saison. Mit ihm könnte das Team nicht nur defensiv stabiler werden, sondern auch im Spielaufbau neue Wege gehen. Die Verantwortlichen in Sevilla scheinen fest davon überzeugt zu sein, dass sie mit dem uruguayischen Talent einen echten Coup gelandet haben.
