Spanien bangt: verletzungspech droht wm-traum zu platzen!
Los Angeles – Die Stimmung im spanischen Lager ist alles andere als euphorisch. Nach dem hart erkämpften 1:0-Sieg gegen Uruguay vor allem die Verletzungen von Nico Williams und Yéremy Pino überschatten den Erfolg. Droht nun ein Déjà-vu der negativen Art für den WM-Favoriten?
Personalsorgen vor dem duell mit österreich
Die Partie gegen Uruguay war von Kampf und Leidenschaft geprägt, doch der Preis dafür war hoch. Nico Williams, der in der Schlussphase von Nicolas de la Cruz unsportlich gefoult wurde, musste mit Schmerzen vom Feld. „Heute ist einer der schlimmsten Tage meines Lebens“, schrieb der Flügelspieler auf Social Media – ein deutliches Zeichen seiner Belastung.
Doch Williams ist nicht der einzige, der dem spanischen Team Kopfzerbrechen bereitet. Auch Yéremy Pino zog sich im Laufe des Spiels eine Schulterverletzung zu. Trainer Luis de la Fuente äußerte sich besorgt: „Er könnte die restliche Weltmeisterschaft verpassen.“
Die Schatten der Vergangenheit
Die aktuellen Verletzungen wecken Erinnerungen an die schwierige WM-Vorbereitung im Vorjahr: Auch damals plagen Verletzungen die spanische Auswahl. Die Situation erinnert unweigerlich an die Situation vor der EM 2024, als die Flügelzange Yamal/Williams ebenfalls mit Verletzungspech zu kämpfen hatte. Ob sich die Geschichte nun wiederholt, bleibt abzuwarten.
Neben Williams und Pino kämpfen auch andere spanische Stars mit Nachwirkungen von Verletzungen. Gavi, einst als Wunderkind gefeiert, verpasste lange Zeit aufgrund eines Kreuzbandrisses den Spielbetrieb. Auch Rodri, der Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld, ist noch nicht zu 100 Prozent fit.

Österreich als nächste hürde
Am Donnerstag empfängt Spanien Österreich im Sechzehntelfinale. Die Alpenelf zeigte bereits gegen Argentinien eine beeindruckende Moral und wird Spanien alles andere als ein leichtes Spiel bieten. Die Frage ist, ob Spaniens Trainer Rangnick die rustikale Gangart der Österreicher mit seinen eigenen Spielern umgehen kann.
Die Furcht vor weiteren Ausfällen wächst im spanischen Team. Denn eines ist klar: Bei der WM 2026 zählt jede Sekunde, und jede Verletzung kann entscheidend sein. Der Traum vom WM-Titel könnte so schon bald in Trümmern liegen.
Die Hoffnung ruht nun auf den verbleibenden Spielern und auf der Fähigkeit, sich den Umständen anzupassen. Wird Spanien diese Herausforderung meistern oder wird das Turnier in eine Katastrophe enden?
