Drapers comeback: britische hoffnung auf wimbledon-sieg?
Eastbourne – Jack Draper, einst als die große Hoffnung des britischen Tennis gefeiert, steht vor seinem Wimbledon-Comeback. Nach einer langwierigen Verletzungspause demonstrierte der 24-Jährige in Eastbourne an der Seite von Andy Murray sein Comeback und sprach im Exklusivinterview mit MARCA über seine Ambitionen, die neue Generation und die einzigartige Atmosphäre des prestigeträchtigsten Rasentennis-Turniers der Welt.

Die schatten der verletzung: ein steiniger weg zurück
Die Freude über seine Leistungen im vergangenen Jahr wurde jäh durch eine Verletzung am Humerus unterbrochen. „Es war ein Rückschlag, den niemand herbeiwünscht“, gesteht Draper. Die Ungewissheit, ob er jemals wieder auf das gleiche Niveau zurückkehren würde, lastete schwer auf ihm. „Ich versuche nun, meinen Körper und Geist neu aufzubauen.“ Die Rehabilitation erfolgte hauptsächlich im Zentrum des LTA, wo er die bestmögliche Betreuung erhielt.
Die Konkurrenz ist enorm. Jannik Sinner und Carlos Alcaraz dominieren aktuell das Tennisgeschehen und haben bereits zahlreiche Grand-Slam-Titel gewonnen. Draper räumt ein: „Sie sind unbestreitbar einen Schritt voraus. Aber ich weiß, dass ich das Potenzial habe, mit ihnen mithalten zu können, sobald ich wieder voll einsatzfähig bin.“ Sein primäres Ziel ist es, Verletzungsfrei zu bleiben und Konstanz in sein Spiel zu bringen.
Die Freundschaft mit Alcaraz: Respekt über Rivalität
Drapers Beziehung zu Carlos Alcaraz ist von gegenseitigem Respekt und Freundschaft geprägt. „Carlos ist ein großartiger Kerl, immer freundlich und aufgeschlossen“, so Draper. Er schätzt die Unterstützung, die ihm Alcaraz während seiner Verletzung zukommen ließ. Regelmäßiger Austausch und gegenseitige Wertschätzung sind für ihn wichtig, selbst im harten Wettbewerb.
Kann Draper zu einem der neuen
