Betis patzt! abde nach remis: „ein bisschen pech“

Osasuna und Betis trennen sich mit einem müden 1:1. Für die Gäste ist es bereits die siebte Liga-Partie in Folge ohne Sieg, und die Gefahr, den Europa-League-Platz an Celta zu verlieren, wird immer größer. Abde, der Torschütze des Betis, zeigte sich nach dem Spiel bedrückt – aber auch bemüht, die Situation zu beschreiben.

Die suche nach dem verlorenen spielglück

Die suche nach dem verlorenen spielglück

„Ich glaube, es ist nichts Dramatisches“, erklärte Abde nach dem Abpfiff bei DAZN. „Es fehlt uns einfach ein bisschen Glück, aber wir müssen weiter hart arbeiten.“ Die Worte klingen fast wie ein mantra, denn die Fakten sind unübersehbar: Betis findet seit Wochen nicht mehr in Tritt. Die Offensive wirkt blass, die Defensive anfällig. Was genau fehlt, will Abde nicht genau sagen. „Der Trainer wird das diese Woche analysieren und uns sagen, wo wir uns verbessern müssen.“

Er selbst sieht eine mögliche Schwachstelle im eigenen Spiel: „Vielleicht fehlt uns etwas mehr Bewegung im letzten Drittel, um die Räume besser auszunutzen. Aber am Donnerstag haben wir eine wichtige Aufgabe vor uns, dann werden wir es besser machen.“ Der Blick gilt bereits dem nächsten Spiel, einem Test gegen eine unbekannte Mannschaft. Ein kleines Hoffnungssignal in einer schwierigen Phase.

Ein besonderer Moment für Abde: Der ehemalige Leihspieler von Osasuna zeigte nach seinem Treffer große Emotionen. „Ich habe großen Respekt und eine besondere Zuneigung für die Fans von Osasuna. Ich habe hier ein tolles Jahr erlebt und möchte mich bei ihnen für ihre Unterstützung bedanken.“ Statt zu feiern, entschuldigte er sich vor den Zuschauern – ein Zeichen von Charakter und Wertschätzung.

Die Betis-Fans waren zahlreich in Pamplona vertreten und zeigten ihre bedingungslose Unterstützung. „Wir sind immer dankbar für unsere Fans und schätzen es sehr, dass sie uns so treu sind“, so Abde. Doch Treue allein reicht nicht, um Punkte zu holen. Betis muss bald die Kurve bekommen, wenn die Ambitionen auf europäischem Parkett nicht platzen sollen. Die Lage ist ernst, aber Abde und seine Mannschaft wollen kämpfen – auch wenn das Glück im Moment auf der Seite des Gegners steht.