Berrettini kämpft sich mit krämpfen zum sieg in indian wells
Er lag auf dem Boden, konnte sich nicht alleine aufstehen – und hatte gerade das Spiel seines Lebens gewonnen. Matteo Berrettinischrieb beim Masters 1000 in Indian Wells am Eröffnungstag eine dieser Geschichten, die man sich noch Jahre später erzählt. Ein Vorhand-Winner zum Matchpoint, dann Krämpfe, Sturz, Physiotherapeut. Und trotzdem: Sieg. 4:6, 7:5, 7:5gegen Adrian Mannarino nach 2 Stunden und 50 Minuten in der Wüstenhitze Kaliforniens.

Der moment, der alles erklärt
Es war 15 Uhr Ortszeit, die Sonne brannte unbarmherzig auf den Hartplatz, als Berrettini im zwölften Spiel des dritten Satzes seinen Arm nach rechts warf. Die Vorhand flog – und landete. Matchball verwandelt. Dann sackte er weg. Krämpfe in beiden Beinen, ein Bild, das man so schnell nicht vergisst. Erst nach der Behandlung durch den Physiotherapeuten konnte er wieder auf die Beine kommen, um Autogramme zu geben und das obligatorische Siegerinterview zu absolvieren.
„Ich habe im richtigen Moment riskiert
