Berrettini im glück: medvedev zum duell – darderi scheitert!

Monte Carlo – Ein kurzes Hoffnungslicht für Matteo berrettini, eine bittere Enttäuschung für Luciano Darderi: Das ATP-Masters-Turnier in Monte Carlo nahm am heutigen Donnerstag einen dramatischen Verlauf. berrettini zog aufgrund eines späten Rückzugs seines Gegners ins Viertelfinale ein, während Darderi gegen Hubert Hurkacz sang- und klanglos ausschied.

Berrettini nutzt bautista aguts verletzung

Das Match zwischen berrettini und Roberto Bautista Agut endete nach nur 23 Minuten und vier Spielen. Der Italiener, der dank einer Wildcard im Turnier vertreten ist, führte bereits mit 4:0, als Bautista Agut plötzlich einen Physiotherapeuten rief. Die Körpersprache des Spaniers deutete jedoch schonungslos auf eine Verletzung hin, und er musste schließlich aufgeben. Ein glücklicher Umstand für berrettini, der nun im Viertelfinale auf Daniil Medvedev trifft. Vier bisherige Duelle, alle gewonnen vom Russen – allerdings sind diese Begegnungen schon etwas länger her, der letzte Sieg Medwedews datiert aus dem Jahr 2022.

Darderi findet nicht in tritt

Darderi findet nicht in tritt

Für Luciano Darderi war das Turnier hingegen bereits nach der ersten Runde beendet. Gegen Hubert Hurkacz zeigte der Italiener keine überzeugende Leistung und verlor in zwei Sätzen mit 7:6 (4), 5:7, 6:1. Das Match war von vielen Auf und Abs geprägt. Darderi konnte im ersten Satz einen Break herausholen, verlor aber letztlich den Tie-Break. Im zweiten Satz gelang ihm kurz vor Schluss ein entscheidender Break zum Satzgewinn. Doch im dritten Satz fand er nicht mehr ins Spiel und wurde von Hurkacz förmlich überrollt. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 6:1 im dritten Satz verdeutlicht die Dominanz des Polen.

Die Niederlage von Darderi stellt einen Rückschlag dar, besonders da er in Monte Carlo zum ersten Mal überhaupt spielte. Es bleibt abzuwarten, wie er sich von dieser Enttäuschung erholen und in den kommenden Turnieren wieder in Form kommen kann. berrettini hingegen kann mit neuem Selbstvertrauen in die Partie gegen Medvedev gehen, obwohl die bisherigen Duelle nicht für ihn gesprochen haben. Die Frage ist, ob er es schafft, die russische Dominanz zu brechen und einen Schritt ins Halbfinale zu machen.