Benítez-aus: panathinaikos trennt sich vom ex-liverpool-coach!
Ein überraschendes Ende in Athen: Rafa Benítez ist nicht mehr Trainer von Panathinaikos. Der griechische Traditionsklub bestätigte die Trennung am Freitagabend, nur wenige Tage nach einem Unentschieden gegen PAOK Saloniki. Für den 66-jährigen Spanier ist es bereits der vierte Abschied von einem Verein in den letzten fünf Jahren – eine Trainerkarriere, die Höhen und Tiefen erlebt hat.
Die achterbahnfahrt des benítez
Benítez übernahm das Ruder bei Panathinaikos im Oktober, als die Mannschaft in der griechischen Super League einen enttäuschenden siebten Platz belegte. Mit einem kämpferischen Auftreten gelang es ihm, das Team bis auf den vierten Rang zu führen. Doch das 2:2 gegen PAOK am Sonntag markierte das Ende seiner Amtszeit. Die offizielle Erklärung des Vereins klingt förmlich: „Panathinaikos FC gibt die Beendigung der Zusammenarbeit mit Trainer Rafa Benítez bekannt.“ Ein höfliches Dankeschön für die „Professionalität und die Werte“ rundet die Mitteilung ab.
Doch was steckt hinter dieser Entscheidung? Die Gründe für die Trennung sind offiziell nicht genannt worden, doch Gerüchte über Uneinigkeiten im sportlichen Bereich kursieren bereits. Es bleibt abzuwarten, ob die Verantwortlichen in Athen eine neue sportliche Richtung einschlagen wollen.

Ein blick zurück: von istanbul bis everton
Die Karriere von Rafa Benítez ist geprägt von Erfolgen und Misserfolgen. Sein größter Triumph war zweifellos der Gewinn der Champions League 2005 mit Liverpool gegen den AC Mailand. Ein legendäres Finale in Istanbul, das bis heute in Erinnerung geblieben ist. Doch auch die Stationen danach waren alles andere als geradlinig. Nach einem kurzen Intermezzo bei Dalian Pro in China führte ihn sein Weg über Celta Vigo und Everton nach Athen. Bei Everton endete seine Amtszeit nach nur sechs Monaten abrupt, nachdem er in 22 Spielen lediglich sieben Siege einfahren konnte.
Die Frage, die sich nun stellt, ist: Wo geht es für Benítez weiter? Nach den turbulenten Jahren in verschiedenen Ländern könnte er sich nach einer ruhigeren Aufgabe sehnen. Oder er nimmt die Herausforderung an, bei einem neuen Verein wieder an die Erfolze von früher anzuknüpfen. Die Fußballwelt wird gespannt sein.
