Bayern zieht souverän ins viertelfinale ein – madrid wartet
Der FC Bayern hat
sich mit einem furiosen 4:1 gegen Atalanta keine Blöße gegeben und steht im Viertelfinale der ChampionsLeague. Nun kommt es zum Showdown mit Real Madrid – und Vincent Kompany darf wieder lächeln.
Kane zaubert, teenager jagen – das war der abend der superlative
Harry Kane ließ zwei Gegenspieler alt aussehen, bevor er den Ball aus dem Stand versenkte. Kurz darauf durfte Deniz Ofli ran – 18 Jahre jung, erst seit Tagen im Kader, Sekunden später schon an der Vorlage zum 3:0 beteiligt. Lennart Karl machte es nach. Die Allianz Arena tobte. Kompany wechselte noch einen Sechzehnjährigen ein: Filip Pavic, zweitjüngster Deutscher in der Königsklasse nur hinter Youssoufa Moukoko. Die Zukunft ist da, und sie trägt München auf der Brust.
Doch der Blick richtet sich sofort nach vorn. Real Madrid. Acht Pflichtspiele ohne Sieg gegen die Königlichen. Das letzte Erfolgserlebnis datiert auf das Halbfinale 2012. Max Eberl spricht es offen aus: „Es wird wieder Zeit.“ Er sieht seinen Klub in der Favoritenrolle, egal wie schwach Madrid zuletzt wirkte. Denn wenn die Champions-League-Saison heiß wird, zündet Real seinen Turbo. Kompany nennt es ein „Top-Spiel“, aber er weiß: Die Bayern sind bereit, die Negativserie zu beenden.
Die Statistik mag belastend sein, doch die Gegenwart spricht für München: 31 Tore in acht Europapflichtspielen, nur drei Gegentore. Kein Gegner konnte der Bayern-Maschine länger als 60 Minuten Paroli bieten. Und jetzt steht ein 32-jähriger Torjäger bereit, der Rekord abzulösen, flankiert von Teenagern, die keine Scheu kennen. Die altehrwürdige Königsklasse bekommt frisches Blut – und einen alten Bekannten, der endlich Revanche will.
