Bayern triumphiert in madrid – díaz: „noch mehr möglich!“

Ein historischer Abend für die Roten! Der FC bayern hat im Estadio Santiago Bernabéu nach 25 Jahren wieder einen Sieg gefeiert – und das im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Real Madrid. Mit 2:1 setzte sich das Team von Thomas Tuchel durch, doch Luis Díaz, der Mann des Matches, spürte nach dem Abpfiff noch einen leisen Unbehagen.

Díaz’ treffer: perfekt einstudiert

Díaz’ treffer: perfekt einstudiert

Die Freude über den Sieg ist riesig, doch der kolumbianische Flügelspieler Díaz ließ in einem Interview mit ESPN durchblicken, dass die bayern noch mehr hätten erreichen können. „Wir sind sehr glücklich, aber es bleibt dieses Gefühl, dass wir noch ein oder zwei Tore mehr hätten machen können“, erklärte er. Sein eigenes Tor, ein Höhepunkt eines blitzschnellen Gegenangriffs, war dabei genau so geplant. „Wir haben den Ball erobert, schnell laufen lassen und den Pass in die Tiefe gespielt. Wir hatten Real Madrid analysiert und die Szene ist genauso entstanden, wie wir sie vorbereitet hatten“, so Díaz.

Jamie Carragher, ehemaliger Liverpool-Profi, schwärmte nach dem Spiel von der Leistung des FC bayern und nannte sie „eine der besten Leistungen dieser Saison“. Auch die Diskussionen um einen möglichen, nicht gegebenen Elfmeter kurz vor Schluss sorgten für Gesprächsstoff. War Real Madrid hier glimpflich davongekommen? Unwahrscheinlich.

Besonders im zweiten Durchgang übernahm bayern die Kontrolle über die Partie. „Wir haben uns wohler gefühlt, mehr Bälle erobert und das Spiel besser kontrolliert. Genau das wollen wir“, betonte Díaz. Körperlich fühlt er sich topfit, was ihm ermöglicht, der Mannschaft stets zu helfen. „Ich fühle mich sehr gut, stark“, sagte er.

Der Wechsel von Liverpool zum FC bayern bereut er keinesfalls: „Zum FC Bayern zu kommen, war die richtige Entscheidung. Ich bin sehr glücklich und genieße jedes Spiel.“ Der Teamgeist, die klare Spielidee und die Geschlossenheit der Mannschaft prägten das Spiel gegen Real. Die Bayern haben gezeigt, dass sie zu den europäischen Spitzenmannschaften gehören – und dass noch alles möglich ist. Die Spannung vor dem Rückspiel steigt ins Unermessliche.