Bayern kann leao jetzt für 80 mio. schlagen – milan wirft superstar raus

Rafael Leao war vor neun Monaten beim FC Bayern nur Notlösung, heute ist er ein Schnäppchen. Die AC Mailand will den Portugiesen sofort loswerden, nachdem er Trainer Massimiliano Allegri weggestoßen und mit Christian Pulisic Krach gehabt haben soll. 80 Millionen Euro verlangt der Serie-A-Klub, vielleicht reichen auch weniger.

Warum milan den einstigen liebling jetzt hasst

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Die Wende ist rasant. Erst im Sommer planten die Rossoneri, Leaos Vertrag bis 2030 zu verlängern. Dann kam die 0:1-Pleite gegen Lazio, daraus folgte die berüchtigte Wasserflaschen-Attacke, und plötzlich steht der Flügelflitzer auf der Abschussliste. Die Gazzetta dello Sport berichtet von „untragbarem Verhalten“ und „Leistungsschwankungen, die das Team ausbremst“. Für Milan ist klar: Wer den Coach wegstoßt, fliegt.

Die Bosse haben bereits Ersatz parat: Antonio Nusa von RB Leipzig. Der Norweger ist 20, 60 Millionen günstiger und bereit, die linke Bahn neu zu bespritzen. Leao, bisher Topverdiener mit fünf Millionen Euro plus Boni pro Jahr, darf sich einen neuen Arbeitgeber suchen.

Bayern steht wieder am Tresen. Vor einem Jahr war Leao nur Kandidat Nummer zwei, weil Florian Wirtz nicht käuflich schien. Heute ist die Lage anders: Die Münchner brauchen Tempo auf Außen, Leroy Sané zögert mit der Vertragsverlängerung, und Serge Gnabry verletzt sich, wenn er nur an ein Sprinttraining denkt. Leaos Marktwert von einst 150 Millionen ist halbiert, die Ablöse liegt 30 Millionen unter dem internen Schätzwert der Bayern-Scouts. Ein Deal, der sich rechnet – wenn die Chemie stimmt.

Doch Leao bringt nicht nur Tore, sondern auch Tumult. Milan kennt die Bilanz: 15 Liga-Treffer in zwei Saisons, dafür 12 Gelbe Karten und ein roter Fleck im Kollektiv. Julian Nagelsmann liebte kontrollierbare Charaktere, Vincent Kompany scheint weniger empfindlich. Die Frage lautet nicht mehr, ob Bayern Interesse hat, sondern: Wie viel Risiko darf ein Titelaspirant eingehen, wenn die Konkurrenz aus London und Paris ebenfalls lauert?

Die Antwort kommt im Sommer. Wenn Milan die 80 Millionen kassiert, ist Leao frei. Dann tickt die Uhr für Hasan Salihamidžićs Nachfolger. Denn ein Schnäppchen ist nur dann ein Schnäppchen, wenn es nicht die Kabine sprengt.