Baumgart kehrt zum hsv zurück: anerkennung und lob für den ex-klub

Steffen baumgart tauscht fußballkurzzeit gegen grönemeyer

Steffen Baumgart (54) gönnte sich am Montagabend eine Auszeit vom Fußballgeschäft. Gemeinsam mit seiner Frau Katja besuchte er in Berlin das Konzert von Herbert Grönemeyer (69). Doch schon am kommenden Samstag steht der Trainer von Union Berlin wieder im Fokus, wenn er zum ersten Mal seit seiner Entlassung beim Hamburger SV am 24. November 2024 in den Volkspark zurückkehrt.

Anerkennung für das hsv-team

Anerkennung für das hsv-team

Baumgart reist mit großer Anerkennung für seinen ehemaligen Verein an. „Der HSV hat sich an die Bundesliga gewöhnt und stabilisiert, er ist auf einem guten Weg, seine Ziele zu erreichen. Das muss man nach einem so großen Umbruch nach dem Aufstieg erst einmal hinbekommen“, so Baumgart im Gespräch mit Sport BILD. Er lobte die Entwicklung der Mannschaft und die Fortschritte, die unter der neuen Führung erzielt wurden.

Drei spieler stechen besonders hervor

Drei spieler stechen besonders hervor

Besonders beeindruckt zeigte sich Baumgart von drei HSV-Spielern:

  • Luka Vuskovic (18): „Er ist besonders, spielt total abgezockt, das muss man für das Alter erst einmal hinbekommen.“
  • Miro Muheim (27): „Er hat sich zum Führungsspieler entwickelt, nicht umsonst trägt er beim HSV auch mal die Kapitänsbinde.“
  • Fábio Vieira (25): „Ein Unterschiedsspieler, der der HSV-Mannschaft mit seinen Ideen und Pässen richtig guttut.“

Aktuelle tabellensituation und baumgarts hsv-zeit

Der HSV hat dank des 2:0-Sieges in Heidenheim den elften Tabellenplatz eingenommen, während Union nach dem 1:1 gegen Frankfurt auf Rang neun steht. Baumgart blickte auch auf seine Zeit beim HSV zurück: „Ich hatte immer den großen Wunsch, einmal im Leben für den HSV zu arbeiten. Den konnte ich mir erfüllen. Am Ende hat es nicht funktioniert. So ist das im Leben. Am Ende hat der HSV ohne mich seine Ziele erreicht, ich bin nun bei Union. Für alle ist es prima ausgegangen.“

Wertschätzung vom hsv und claus costa

Der HSV wird Baumgart mit großer Wertschätzung empfangen. Sportdirektor Claus Costa (41) betonte: „Jeder weiß, dass der HSV für Steffen nicht eine x-beliebige Station war. Wir hatten ein sehr professionelles und gutes Verhältnis. Bei der Trennung von damals ist nichts Negatives hängen geblieben. Er macht eine super Arbeit in Berlin, nicht umsonst wurde kürzlich sein Vertrag verlängert. Alle freuen sich, ihn Samstag wiederzusehen.“

Rückkehr zur alten försterei und neue ruhe

Union Berlin holte Baumgart am 30. Dezember 2024 zurück an die Alte Försterei, wo er bereits von 2002 bis 2004 spielte. Berlin ist neben Hamburg sein zweiter Herzensklub. Seit seiner Ankunft hat sich auch sein Trainerleben verändert, er steht weniger im Rampenlicht. Anders als in Hamburg, wo selbst das Tragen einer Schiebermütze für Diskussionen sorgte, liegt der Fokus nun voll und ganz auf seiner Arbeit als Trainer.