Barcelona in trümmern: flick trainiert mit nur vier profis - atletico droht
Hans-Dieter Flick schaut auf ein leeres Trainingsfeld. Vier Profis, keine Stars. Der FC Barcelona, einst Inbegriff von Galaktik, reduziert sich im Länderspiel-Trick zu einem Not-Klub.
Nach der Mittags-Einheit am Mittwoch schickte der deutsche Coach Szczesny, Gavi, Marc Casadó und Gerard Martín bis Montag in den freien Modus. Mehr Personal steht nicht zur Verfügung. Die restlichen 15 Akteure sind auf Reisen – Nationalmannschaft ruft. Die Folge: Kein regulärer Ligabetrieb, kein taktischer Feinschliff, keine Frische für das Top-Spiel am 4. April im Wanda Metropolitano.

Die verletztenliste ist ein eigenes team
Christensen, de Jong, Balde, Koundé und Eric García tuckern auf Nebenplätzen ihre Rehabilitationsrunden. Flick zählt sie nicht zur Kampftruppe. Er weiß: Selbst wenn am Montag ein paar Urlauber kurz vorbeischauen, wird das Training nur ein Schatten seiner selbst sein. Die FIFA-Virus hat den Kader entvölkert.
Barcelona bettelt um eine Blessuren-Pause. Die sportliche Leitung hofft, dass die 15 Nominierten – unter ihnen Lewandowski, Pedri, Lamine Yamal und Raphinha – ohne Muskelrisse und ohne Ermüdungsfrakturen zurückfliegen. Sonst droht dem Klub gegen Atlético ein Aufgebot von Reservisten und Jugendlichen.
Real Madrid beobachtet das Durcheinander mit kalkulierender Ruhe. Atlético dagegen plant bereits, den eigenen Hochbetrieb auf den angeschlagenen Gegner zu projizieren. Die Titel-Rallye in LaLiga könnte an diesem Wochenende eine Richtungsentscheidung bekommen – zulasten des am Boden liegenden Giganten.
