Barça-torwart garcía: champions-league-sieg erfordert mehr als nur talent!
Joan García, der junge Schlussmann von Barcelona, hat mit Titelgewinnen in LaLiga und der Supercopa bereits für Furore gesorgt. Doch der 22-Jährige weiß: Der ersehnte Triumph in der Champions League, der seit 2015 auf sich warten lässt, wird nur durch harte Arbeit und stetige Verbesserung erreicht werden können.

Die kleinen details entscheiden über sieg oder niederlage
„Es wäre ein fataler Fehler zu glauben, dass der Erfolg von selbst kommt“, betonte García in einem Interview mit EFE. „Wir müssen weiterarbeiten und die kleinen Details verbessern, die uns bisher aus den K.O.-Runden herausgeworfen haben. Vertrauen in den Prozess und die wachsende Reife des Teams ist dabei ebenso wichtig.“ Die Diskrepanz zwischen den Leistungen in der Liga und der Champions League ist offensichtlich: Während die Blaugrana in der Liga eine beeindruckende Saison hingelegt hat, offenbart die Mannschaft in der Königsklasse deutliche Schwächen in der Defensive.
Die Champions League fordert eine andere Qualität. „Dort stehen die besten Mannschaften Europas auf dem Platz“, erklärt García. „Wenn wir nicht zu 100 Prozent defensiv stabil sind, nutzen unsere Gegner jede noch so kleine Unachtsamkeit aus.“ Trotz dieser Herausforderungen hält der Schlussmann an dem offensiven Spielstil des Teams fest, in dem er sich „wohlfühlt“. Die gute Kameradschaft im Team, die ihm die schnelle Eingewöhnung nach seinem Wechsel vom Espanyol erleichtert hat, sieht er als einen weiteren Schlüssel zum Erfolg.
García lobte die Unterstützung von Trainer Xavi und dem gesamten Trainerstab, die ihm von Anfang an das Gefühl gegeben haben, willkommen zu sein. Auch die gute Beziehung zu seinem Backup Wojciech Szczesny, dessen „Mentalität“ er bewundert, trägt zu seiner positiven Entwicklung bei. Der junge Torwart blickt optimistisch in die Zukunft und strebt an, in den nächsten fünf Jahren ein noch stärkerer und sichererer Schlussmann zu werden, der dem FC Barcelona zu weiteren Titeln verhilft.
Die Äußerungen des Real-Madrid-Präsidenten Florentino Pérez zum „Caso Negreira“ kommentierte García diplomatisch: „Jeder, der die Liga verfolgt hat, weiß, dass diese Aussagen nicht der Wahrheit entsprechen. Wir sind zufrieden mit dem gewonnenen Pokal nach dem Clásico.“
