Barça-boss laporta: schiedsrichter-attacke nach cl-klatschen!

Barcelona bangt weiter nach internationalen Titeln – und Präsident Joan Laporta lässt seiner Frustration nach dem Aus in der Champions League freien Lauf. Mit scharfer Kritik am Schiedsrichter und der Ankündigung weiterer Proteste bei der UEFA sorgt der Barça-Boss für zusätzliche Schlagzeilen.

Die uefa-entscheidung als auslöser

Die uefa-entscheidung als auslöser

Die bittere Niederlage gegen Atlético Madrid wirkte wie ein Katalysator für Laportas Unmut. Schon im Hinspiel war Barça verpfiffen worden, und die UEFA hatte die Beschwerde bezüglich eines Handspiels von Atlético-Verteidiger Marc Pubill als „unzulässig“ abgetan. Dieser Vorgang, so Laporta, sei schlichtweg inakzeptabel. „Es ist eine Schande, unerträglich“, wetterte der Präsident.

Doch Laporta beschränkte sich nicht nur auf die Ereignisse im Hinspiel. Auch die Schiedsrichterentscheidungen im Rückspiel, so der 63-Jährige, hätten Barcelona „sehr geschadet“. „Die Schiedsrichterleistung gestern – sowohl auf dem Platz als auch vom VAR – war eine Schande. Es ist unerträglich, was man uns angetan hat.“

Konkret bemängelte Laporta eine nicht geahndete Notbremse von Pau Cubarsi im Hinspiel sowie eine Reihe von Fehlentscheidungen im Rückspiel. Dazu zählte die Gelb-Rote Karte für Eric, die Laporta als ungerechtfertigt ansah, da Koundé hätte eingreifen können. Auch das Tor von Ferran Torres, bei dem er eine Abseitsposition sah, wurde als fragwürdig gewertet. Und dann die Situation um Dani Olmo im Strafraum: Ein klarer Elfmeter, so Laporta.

Die Kritik wächst, und die Frage, ob die Schiedsrichter Barcelonas Titelträume gezielt untergraben, wird immer lauter. Rafa Yuste, Barcelonas amtierender Präsident, kündigte bereits an, eine weitere Beschwerde bei der UEFA einzureichen. Eine Entscheidung, die zeigt: Bei Barça herrscht kein Zurück.

Während sich einige Fans fragen, ob Barça systematisch benachteiligt wird, betonte Laporta: „Zu sagen, dass Schiedsrichter Barca bevorteilen, ist eine Unverschämtheit.“ Die Wahrheit liegt, wie so oft, irgendwo dazwischen.

Nach dem Scheitern in der Champions League und dem Ausscheiden im Copa del Rey gilt es nun, den Fokus vollends auf die Meisterschaft in La Liga zu richten. Mit einem Vorsprung von neun Punkten auf Real Madrid ist die Titelverteidigung noch möglich, aber der Druck ist enorm. „Es wird nicht einfach, aber wir werden darum kämpfen“, so Laporta entschlossen. Die nächste Aufgabe: Die Liga-Spiele gewinnen und die Kritik ausblenden. Denn in der Fußballwelt zählt nur der Sieg.