Barça jetzt gegen unicaja: pascuals mannschaft muss nach overtime-sieg beweisen, dass sie noch beine hat
18:30 Uhr im Palau Blaugrana, 29. März 2026: Der FC Barcelona empfängt Unicaja Málaga – und das nur 48 Stunden, nachdem Clyburn und Vesely im Euroliga-Krimi gegen Estrella Roja bis in die Verlängerung gelaufen sind. Die Frage lautet nicht mehr, ob die Blaugranas gewinnen können, sondern: wie viel Benzin ist noch im Tank?

Pascual zittert um seine rotationsmaschine
Xavi Pascual schaute nach dem 76:95 im Clásico gegen Real Madrid in die Ränge und wusste: Diese Niederlage brennt. Jetzt droht gegen das ebenfalls 18-7 stehende Unicaja ein Déjà-vu, wenn die Dreier der Málagueños früher fallen als die Barça-Legs. Die Statistik lautet hart: Barcelona verlor in dieser Saison alle drei Liga-Spiele, die direkt nach einem Euroliga-Spiel folgten. Die Bank ist kurz, die großen Minuten von Clyburn (37:42 gegen Roter Stern) nagt am Sprunggelenk, Vesely hatte nach dem Spiel Eisbeutel bis oben hin.
Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer: Der Palau ist seit Februar 2026 eine Festung – sieben Heimsiege in Serie, davon vier mit +15 Punkten oder mehr. Die Fans singen „Força Barça“ schon beim Aufwärmen, und genau diese Energie will Pascual nutzen, um die Uhr vorzustellen. Sein Plan: früh pressen, Unicajas Playmaker Alberto Díaz vor Tempo rauben und die Zweikampfquote im Paint erhöhen. Denn Málaga kommt ohne große Rotation, dafür mit David Kravish, der in den letzten fünf Partien 62 Prozent Feldwurf traf – meist gegen mübe Gegner.
Die Marschroute steht: Erstens 8-0-Run in den ersten drei Minuten erzwingen, zweitens Janning und Kuric von der Dreierlinie aus schießen lassen, drittens die Ballgewinne sofort in Punkte verwandeln. Denn wenn Barça nach 25 Spieltagen nicht wenigstens einen Vorsprung auf Unicaja behält, droht Platz fünf – und damit das Auswärtsspiel in den Play-offs.
Movistar Plus+ schaltet bereits um 18:15 Uhr ein, Marca liefert Live-Ticker und Radiokommentar. Doch egal wie laut die Analysten werden, das entscheidende Geräusch wird das Knirschen der Körper sein. Barça hat 40 Minuten, um zu beweisen, dass eine Overtime in Belgrad keine Saison sprengt – sondern nur ein zusätzlicher Gang im Getriebe war.
