Badé empfängt sangante mit hsv-gruß – sevilla wird zur neuen heimat?
Ein herzlicher Empfang aus der Ferne: Loïc Badé, der ehemalige Publikumsliebling bei Sevilla, hat seinen Nachfolger Arouna Sangante mit einem persönlichen Video willkommen geheißen. Der Franzose, der nun für Bayer Leverkusen spielt, schickt eine Botschaft voller Fußballherz an den Neuzugang der Andalusier – und erinnert an die besondere Atmosphäre in Nervión.

Die brücke zwischen generationen: badés botschaft
In einem kurzen Clip, der über die Social-Media-Kanäle des FC Sevilla verbreitet wurde, spricht Badé direkt zu Sangante. „Hola, Arouna Sangante! Muy buenas tardes, mein Bruder!“, beginnt der ehemalige Verteidiger und erklärt, warum er das Video auf Spanisch dreht: „Damit du schnell das Castellano lernst.“ Seine Worte sind ein Spiegelbild der Leidenschaft, die den FC Sevilla auszeichnet. Er preist die Stadt, den Verein und vor allem die Fans: „Du bist in einer Top-Stadt in einem riesigen Verein mit unglaublichen Fans, mein Bruder. Da wirst du dich wohlfühlen.“
Badé, der selbst zwischen 2021 und 2023 das Trikot von Sevilla trug und in 93 Spielen drei Tore erzielte und zwei Vorlagen beisteuerte – inklusive des Triumphes in der UEFA Europa League 2022/23 – weiß, was es bedeutet, Teil dieses Clubs zu sein. Sein Abschied vor knapp einem Jahr für eine Ablösesumme von 25 Millionen Euro nach Leverkusen schmackte den Sevilla-Fans nicht, doch seine Worte nun zeigen, dass ihm der Verein immer noch am Herzen liegt.
Sportdirektor José Ignacio Navarro hatte in Sangante gezielt einen Spieler gesucht, der Badés Qualitäten und seinen Einfluss auf die Mannschaft verkörpern kann. Die Wahl fiel auf einen robusten und spielstarken Innenverteidiger, der die Abwehrreihe verstärken und das Spiel von hinten heraus anschieben soll. Ob Sangante die Erwartungen erfüllen kann, bleibt abzuwarten, doch Badés Empfang signalisiert, dass er in Nervión bereits als Teil der Familie willkommen geheißen wird.
Die Tatsache, dass Badé, der seine Karriere bereits beim Le Havre startete und dort auch mit dem neuen Sevilla-Zugang Sangante zusammen spielte, sich so herzlich äußert, unterstreicht die Verbundenheit, die über Vereinsgrenzen hinweg besteht. Es ist ein Zeichen von Respekt und einer gemeinsamen Fußballphilosophie, die in Sevilla großgeschrieben wird.
