Ayesha curry räumt auf: das gerücht um steph, das nie stimmte

Ein Satz, jahrelang falsch zitiert, nervt Ayesha Curry bis heute. Im Podcast „IMO“ legt sie nach – und liefert ein Lehrstück über Klischees, die selbst Teenager in eine Ehe mit einem NBA-Superstar laufen lassen.

Das erste date 2008 war kein slam-dunk

Los Angeles, Frühjahr 2008. Steph Curry ist 20, Basketball-Stipendiat in Davidson, noch weit entfernt vom MVP-Titel. Ayesha Alexander ist 19, Theater-Nerd, träumt von Schauspiel statt Spalding. Sie treffen sich wieder, nachdem sie sich als Kinder in derselben Kirchengemeinde gesucht und gefunden hatten. Curry fragt nach einem Date. Ayesha zögert. „Ich dachte: Der Typ ist Mr. Cool, ich bin das Bühnenkind – das passt doch nie zusammen“, erzählt sie Michelle Obama und deren Bruder Craig. Was folgt, ist kein romantisches High-School-Script, sondern ein Reality-Check. Sie sagt Ja, aber mit Bauchkribbeln und Vorurteilen. Ihr Fehler, sagt sie heute, war nicht etwa, ihn abzulehnen, sondern sich selbst kleiner zu machen.

Das Paar heiratet 2011 in Charlotte, bekommt vier Kinder, erneuert 2021 die Ringe. Doch das alte Zitat – „Er war nicht mein Typ“ – klebt an ihr wie Kinesio-Tape. Jetzt die Richtigstellung: „Ich hab nie gesagt, er sei nicht mein Typ. Ich sagte: Ich bin nicht sein Typ. Weil er der coole Sportler war und ich eben nicht.“ Die Unterscheidung klingt wie ein Detail, ist aber das Fundament ihrer Beziehung. Wer sich selbst für „zu normal“ hält, landet nicht automatisch in der Friendzone – sondern manchmal in einem Leben voller Ringe und Kindergebete.

Warum das heute wichtig ist

Warum das heute wichtig ist

Curry wird 38, spielt noch immer auf All-Star-Niveau, seine Familie ist längst Teil der Marke. Doch hinter jedem Instagram-Post steckt ein Narrativ, das Ayesha nicht länger duldet. Sie will die Geschichte der Unsicherheit erzählen, weil sie weiß: Millionen Teenager glauben, Sportler würden nur Cheerleader daten. „Das ist respektlos gegenüber uns beiden“, sagt sie. Und gegenüber jedem, der denkt, Liebe funktioniere nach Liga-Einteilung.

Die Zahlen sprechen für sich: 13 Jahre Ehe, 4 Kinder, 1 erneutes Gelöbnis, 0 Skandale. Stephs Geburtstags-Post an Ayesha vor wenigen Tagen: „Alles Gute zur 37 an diejenige, die das alles möglich macht.“ Kein Herzchen-Emoji, kein Sponsorenhashtag. Nur ein Satz, der zeigt: Wer sich selbst nicht klein macht, kann ganz groß werden – ohne das typische Sportler-Klischee.