Monaco: senna-dominanz und antonellis aufstieg – die ersten eindrücke
Monte Carlo – Der legendäre Circuit de Monaco hat seine Saison 2026 eröffnet. Die ersten Trainingsläufe lieferten bereits jetzt brisante Ergebnisse und deuteten auf ein packendes Rennwochenende hin. Doch wer sind die Protagonisten, auf die wir achten müssen, und welche Überraschungen könnten noch folgen?
Die ewige legende: ayrton senna
Auch Jahrzehnte nach seinem Tod hallt der Name Ayrton Senna in Monaco nach. Der Brasilianer ist nach wie vor der unangefochtene König der Strecke, mit sechs Siegen – ein Rekord, der so schnell nicht gebrochen werden dürfte. Seine Erfolge zwischen 1987 und 1993 mit Lotus und McLaren sind Legende und prägen bis heute die Erwartungen an jeden Fahrer, der sich auf diesen anspruchsvollen Kurs wagt. Die enge Piste und die unerbittlichen Mauern fordern absolute Präzision und Nervenstärke, Eigenschaften, die Senna zu übertreffen wusste.
Aktuell scheinen Leclerc und Hamilton in den Fußstapfen der Legende zu treten. Der Monegasse selbst hat in den letzten Jahren dreimal die Pole-Position erobert (2021, 2022, 2024) und will nun endlich den ersehnten Sieg vor heimischem Publikum einfahren. Lewis Hamilton, mit drei Rennsiegen (2008, 2016, 2019) ebenfalls eine feste Größe in Monaco, wird zweifellos alles daran setzen, um seine Dominanz in der Formel 1 weiter auszubauen.

Antonelli stürmt die weltrangliste an
Ein Name fällt in dieser Saison besonders hervor: Kimi Antonelli. Der junge Mercedes-Pilot, gerade einmal 19 Jahre alt, demonstrierte in den letzten Rennen eine beeindruckende Form und feierte vier Siege in Folge. Mit 131 Punkten führt er aktuell die Fahrerwertung an, 43 Punkte vor seinem Teamkollegen George Russell. Die Frage ist: Kann der junge Italiener diesen Schwung auch in Monaco mitnehmen?
Die Mercedes-Mannschaft scheint die Nase vorn zu haben – im Konstrukteurspokal liegen sie mit 219 Punkten deutlich vor Ferrari. McLaren folgt mit 106 Punkten, während Red Bull Racing mit 57 Punkten etwas hinterherhinkt. Doch in Monaco gilt es, die Strategie genau zu planen und auf jedes Detail zu achten. Die geringen Überholmöglichkeiten machen die Qualifikation am Samstag entscheidend.
Die 72. Austragung des Großen Prix von Monaco verspricht Spannung pur. Das Rennen, das bereits 1950 im Kalender stand (mit einer kurzen Pause im Jahr 2020 aufgrund der Pandemie), ist ein Test für Mensch und Maschine. Die Strecke mag zwar nur 3,337 Kilometer lang sein, doch die geringen Geschwindigkeiten und die Nähe der Barrieren erfordern höchste Konzentration und Präzision. Wer hier erfolgreich sein will, muss sein Fahrzeug bis auf den Punkt optimieren und seine Fähigkeiten als Fahrer voll ausschöpfen.
Die TV-Zeitzonen für das Rennwochenende sind wie folgt: Sky Sport F1 (Kanal 207, SkyGo) und NOW (live-Stream) übertragen alle Sessions. TV8 zeigt das Rennen im Free-TV und in der Wiederholung. Bleiben Sie dran, denn in Monaco ist alles möglich!
