Ferrari dominiert in monaco: leclerc setzt maßstab!

Monaco – Der Start in die Formel-1-Saison 2026 ist für Ferrari ein Versprechen. Im ersten freien Training auf den engen Stadtkursen von Monaco demonstrierte das Team um Charles Leclerc eindrucksvoll seine Überlegenheit. Ein klarer Befehl von Rot, der die Konkurrenz erzittern lässt.

Leclercs triumph: ein vertrag und eine vorstellung

Leclercs triumph: ein vertrag und eine vorstellung

Der 28-jährige Leclerc, der am Mittwoch seinen Vertrag bei der Scuderia verlängerte, steuerte seine Ferrari in einer beeindruckenden Zeit von 1:13,978 Minuten durch die Strecke. Ein Ergebnis, das die Erwartungen nicht nur erfüllte, sondern übertraf. Sein Teamkollege Lewis Hamilton folgte auf dem zweiten Platz, allerdings mit einem Rückstand von knapp zwei Zehntelsekunden. Die Frage ist: Kann Hamilton diese Lücke schließen?

Die anderen Teams hatten zu kämpfen. Max Verstappen im Red Bull war bereits mehr als eine halbe Sekunde langsamer, während George Russell im Mercedes über eine Sekunde einbüßte. Kimi Antonelli im zweiten Mercedes schaffte es als Vierter, zumindest etwas Schadensbegrenzung zu betreiben. Doch das Bild ist klar: Ferrari ist gewaltig.

Ein Trainingsunterbrechung sorgte für zusätzliche Spannung. Isack Hadjar verlor die Kontrolle über seinen Red Bull und prallte in die Streckenbegrenzung. Glücklicherweise konnte der Franzose seinen Wagen selbstständig verlassen und scheint unverletzt zu sein. Ein Weckruf für die Teams, die an diesem Wochenende keine Fehler machen können.

Auch Fernando Alonso hatte einen Ausrutscher, der seinen Aston Martin beschädigte und zu einer weiteren Unterbrechung führte. Die Reparaturarbeiten führten dazu, dass die Fahrer ihr Trainingsprogramm nicht ganz abspulen konnten. Nico Hülkenberg im Audi sorgte mit einem starken siebten Platz für einen Lichtblick für das deutsche Team – direkt hinter Lando Norris im McLaren. Die Frage, ob Hülkenberg diesen Schwung in die Qualifying-Sessions tragen kann, bleibt spannend.

Die ersten Eindrücke aus Monaco sind eindeutig: Ferrari hat die Karten in der Hand. Doch der Kampf um die Spitze ist noch lange nicht entschieden. Die Konkurrenz wird alles daran setzen, um die Roten herauszufordern. Ob Ferrari die Dominanz halten kann, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Die Spannung ist kaum zu übertreffen.