Hcob unterliegt in coburg – personelle probleme und starke torhüter entscheiden das spiel
Hcob unterliegt in coburg – personelle probleme und starke torhüter entscheiden das spiel
Coburg – Der HC Oppenweiler/Backnang musste sich am Samstag im Auswärtsspiel beim HSC 2000 Coburg mit 22:30 geschlagen geben. Trotz einer kämpferischen Leistung, besonders in der ersten Halbzeit, reichte es für den HCOB nicht, um dem Favoriten aus dem Tabellenmittelfeld etwas entgegenzusetzen. Die personelle Situation und die starke Leistung des Coburger Torhüters waren entscheidende Faktoren.
Personelle engpässe beim hcob
Bereits vor dem Anpfiff standen dem HCOB wichtige Spieler nicht zur Verfügung. Neben dem am Kreuzband verletzten Kapitän Jan Forstbauer fehlte auch Nick Fröhlich. Niklas Diebel konnte zwar eingesetzt werden, jedoch nur in der Abwehr. Im Rückraum standen den Trainern lediglich vier Spieler zur Verfügung: Timm Buck, Malte Dederding, Dominik Weiß und Valentin Abt. Coach Rui Silva versuchte, durch häufige Wechsel die Kräfte zu schonen, doch die Möglichkeiten waren aufgrund der dünnen Personaldecke begrenzt.

Couragierte erste halbzeit
Die Gäste zeigten in der ersten Halbzeit eine couragierte Leistung. Der HCOB verteidigte offensiv und zwang die Coburger zu schwierigen Wurfpositionen. Insbesondere der Rückraum der Hausherren fand kaum Durchschlag. Coburg konnte sich hauptsächlich durch die Außen, vor allem Jesper Schmidt, und verwertete Siebenmeter in Szene setzen. Dank einer starken Leistung von Torwart Janis Boieck, der 13 Paraden hielt, konnte der HCOB das Ergebnis lange offenhalten und ging mit einem 12:12 in die Halbzeitpause.

Coburg dominiert die zweite halbzeit
Nach dem Seitenwechsel fand die Coburger Offensive besser in das Spiel. Die Einwechslung anderer Spielertypen im Angriff, insbesondere der Rückraumwerfer Marin Lisac und Nejc Planinsek, sorgte für neuen Schwung. Sie zogen das Spiel an und setzten Akzente. Der HCOB tat sich weiterhin schwer bei der Chancenverwertung, und Torwart Petros Boukovinas stellte für die Gäste eine unüberwindbare Hürde dar.

Boukovinas als entscheidender faktor
Der griechische Nationaltorhüter Petros Boukovinas war mit zahlreichen Paraden der Rückhalt des HSC Coburg. Er vereitelte viele vielversprechende Angriffe des HCOB und trug maßgeblich zum Erfolg seiner Mannschaft bei. Die Coburger konnten die Spielphasen, in denen sie dominierten, effektiver nutzen und bauten ihre Führung kontinuierlich aus.
Hcob kämpft, aber es reicht nicht
Trotz des Kampfgeistes
der HCOB-Spieler reichte es letztendlich nicht, um die Niederlage zu verhindern. Die fehlende Durchschlagskraft im Angriff und die starke Leistung des Coburger Torhüters machten den Unterschied. Trainer Rui Silva sah positive Aspekte in der Entwicklung der Abwehr in der ersten Halbzeit, erkannte aber auch, dass der HCOB aus seinen guten Phasen zu wenig Kapital schlagen konnte. Am Ende stand ein klarer 30:22-Sieg für den HSC Coburg.Statistik
| HSC Coburg | HC Oppenweiler/Backnang |
|---|---|
| Boukovinas, Apfel (Tor) | Bochum, Boieck (Tor) |
| Düsterhöft (1), Bis, Planinsek (3), Ossowski, Belbey (1), Kontrec (1), Lisac (6), Krone (2), Knauer (2), Valkovskis (1), L. Valkovskis, Röller (2), Blahodir, Schmidt (11/6) | Gislason, Mayer (3), Buck (4), Weiß (1), Abt, Diebel, Schmiedt (1), Sousa (2), Klingler, Krügele (3), Rauh, Dederding (5), Süsser (3) |
Zuschauer: HUK-COBURG arena, Coburg
Schiedsrichter: Hellbusch / Jansen
Strafminuten: 8 / 12
