Handball-finale: dhb-pokal mit glasboden-spektakel!

Köln bebt! Für das Final Four um den DHB-Pokal wird die Lanxess Arena in eine interaktive Handball-Arena verwandelt – dank einer gigantischen Glasfläche, die für zusätzliche Begeisterung sorgen soll. Die Innovation, die bereits vor Wochen exklusiv von kicker und handball-world enthüllt wurde, verspricht ein völlig neues Spielerlebnis und eine spannende Show für das Publikum.

Ein „led-fernseher mit 3d-fähigkeiten“ auf dem spielfeld

„Der Glasboden ist im Prinzip ein großer LED-Fernseher mit 3D-Fähigkeiten, den wir nutzen, um interaktiv zu kommunizieren und zu inszenieren“, erklärte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann. Es ist ein kühner Schachzug, um jüngere Fans zu gewinnen und das Turnier auf ein neues Level zu heben. Die Möglichkeit, Werbebotschaften und Animationen direkt in den Spielfeld zu integrieren, eröffnet ungeahnte Marketingchancen.

Doch es geht um mehr als nur um spektakuläre Bilder. Der ASB GlassFloor bietet auch erhebliche Vorteile für die Spieler. Seine stoßdämpfenden Eigenschaften sollen das Verletzungsrisiko reduzieren, und das Ärgernis von Ausrutschern auf Werbeaufklebern gehört der Vergangenheit an. Das klingt nach einer Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

Logistischer kraftakt und finanzielle herausforderung

Logistischer kraftakt und finanzielle herausforderung

Die Installation dieser mobilen Spielfläche ist allerdings alles andere als trivial. „Wir haben hier einen Glasboden, der tatsächlich erst am Donnerstag installiert wird, und dann am Sonntagabend auch schon wieder abgebaut wird. Das ist ein großer, großer logistischer Aufwand“, so Bohmann. Es handelt sich um ein Premiumprodukt, das nicht ohne Grund einiges an Kapital verschlingt. „Eigentlich können wir es uns nicht leisten. Das Ding kostet viel Geld und wird von Lidl mitfinanziert“, gestand der Liga-Boss. Eine Investition, die sich aber lohnen soll, wenn sie die Zuschauerzahlen und die Medienpräsenz des DHB-Pokals nachhaltig steigert. Angesichts der gleichzeitig stattfindenden Eishockey-Playoffs in der Arena war zudem ein beachtlicher Koordinationsaufwand erforderlich.

Lidl pusht die innovation

Lidl pusht die innovation

Auch Namenssponsor Lidl und Dyn, der Produzent der TV-Übertragung mit nun 25 Kameras, sind begeistert von der Weiterentwicklung. Arndt Pickhardt, CCO von Lidl Deutschland, betonte: „Wir suchen Wege, wie wir technisch das Event noch einmal auf das nächste Level upgraden. Wenn wir Sachen machen, dann machen wir sie nicht halbherzig, sondern mit Vollgas und wirklich mit Passion.“ Der Boden wird vor allem zwischen den Spielen und bei Show-Acts zum Einsatz kommen. Während der eigentlichen Spielbegegnung fungiert er als regulärer Handballboden, der lediglich ausgewählte Werbeflächen und das Spielfeld selbst projiziert.

Ob die Investition sich tatsächlich auszahlt, wird das Wochenende zeigen. Aber eines ist klar: Der DHB-Pokal 2024 setzt auf Innovation und will mit einem unvergesslichen Spektakel die Handball-Fans begeistern. Die Spannung steigt – und das nicht nur auf dem Spielfeld.