Atlético madrid feuertransfertechnische angriffe auf barcelona wegen álvarez!
Madrid – Die Gerüchte um ein mögliches Interesse des FC Barcelona an Julián Álvarez haben eine unerwartete Wendung genommen: Atlético Madrid hat mit scharfen Worten auf die Spekulationen reagiert und die Katalanen öffentlich attackiert. Der Transferpoker um den argentinischen Nationalspieler droht nun völlig aus dem Ruder zu laufen.

Verkauf ausgeschlossen, barca als „kleiner verein“ gebrandmarkt
Wie die spanische Sporttageszeitung AS berichtet, hat Atlético Madrid in einer offiziellen Erklärung jeglichen Verkauf von Julián Álvarez ausgeschlossen. „Er steht nicht zum Verkauf“, hieß es aus Vereinskreisen. Darüber hinaus wurde Barcelona harsch kritisiert: „Wir haben genug von monatelangen Lügen, Halbwahrheiten und erfundenen Nachrichten. Der Verein verhält sich in dieser Angelegenheit wie ein kleiner Verein.“ Die Wortwahl ist ungewöhnlich direkt und deutet auf eine tiefe Verärgerung in den Reihen der Rojiblancos hin.
Die Situation eskaliert, da Fabrizio Romano und spanische Medien übereinstimmend über Barcelonas ernsthaftes Interesse an Álvarez berichtet hatten. Mundo Deportivo schätzte das Angebot auf stolze 100 Millionen Euro, während die AS von Ablöseforderungen in Höhe von 150 Millionen Euro berichtete. Die Ausstiegsklausel in Álvarez‘ Vertrag, der bis 2030 läuft, liegt zwar bei 500 Millionen Euro, dient aber in Spanien oft als abschreckende Maßnahme.
Ein interessanter Faktor in diesem Poker ist der ehemalige Atlético-Spieler und heutige Spielerberater Juanma López, der angeblich als Vermittler zwischen Barcelona und Álvarez agieren soll. Ob sein Verhältnis zu seinem Ex-Klub angesichts der aktuellen Äußerungen von Atlético noch intakt ist, bleibt abzuwarten. Die Verantwortlichen in Madrid scheinen jedenfalls wenig Vertrauen in seine Neutralität zu haben.
Während sich Barcelona und Atlético im Kampf um Álvarez duellieren, steht fest, dass der FC Barcelona kurz vor der Verpflichtung von Anthony Gordon von Newcastle United steht. Auch der Offensivspieler war zuvor mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht worden. Die Verpflichtung von Gordon könnte ein Zeichen dafür sein, dass Barcelona seine Offensivkräfte verstärken will, unabhängig vom Ausgang des Álvarez-Deals.
Die Causa Álvarez zeigt deutlich, wie hitzig die Transferphase im europäischen Fußball sein kann. Atlético Madrid hat mit seiner deutlichen Ablehnung und den scharfen Worten eine klare Botschaft an Barcelona gesendet: Julián Álvarez ist unverkäuflich. Ob sich die Katalanen damit abfinden werden, bleibt abzuwarten. Die kommenden Tage werden zeigen, ob dieser Transferpoker noch eine überraschende Wendung nimmt.
