De bruyne kritisiert conte: „meine vorstellung vom fußball ist anders!
Schock in Neapel! Kevin De Bruyne hat in einem explosiven Interview seine erste Saison bei den Azzurri als wenig zufriedenstellend beschrieben und dem Trainer Antonio Conte scharfe Kritik angefuchtet. Die Äußerungen des belgischen Nationalspielers werfen einen langen Schatten auf die Zukunft des Teams und lassen viele Fragen offen.

Ein bruch im stile: de bruyne fordert mehr offensivfreude
De Bruyne, der von Manchester City zu Napoli gewechselt war, äußerte sich in einem Gespräch mit dem belgischen Portal nieuwsblad.be äußerst offen über seine Erfahrungen. „Ich bin froh, dass er geht“, so der Mittelfeldstar, „Ich hatte das Gefühl, dass Conte eine ganz andere Vorstellung vom Fußball hat als ich. Seine Strategie war zu defensiv und hat mir nicht gefallen.“
Das Problem liegt demnach in einer fundamentalen Diskrepanz in der fußballphilosophischen Ausrichtung. De Bruyne betont, dass ihm ein attraktiver und vor allem unterhaltsamer Fußball wichtig ist. „Es muss Spaß machen! Letztes Jahr gab es Versprechungen bezüglich des Spielstils, die aber nicht eingehalten wurden. Das ist wirklich schade.“
Die Konsequenzen für seine eigene Zukunft sind nicht von der Hand zu weisen. De Bruyne hat zwar noch einen Vertrag für ein weiteres Jahr, deutete aber an, dass er mit dem Verein über seine Rolle sprechen wird. „Vieles wird davon abhängen, welche Strategie der Verein für die nächste Saison wählt.“
Doch es gibt noch einen weiteren Aspekt, der De Bruyne zu schaffen gemacht haben soll: seine Schwierigkeiten nach einer Verletzung. „Ich war anfangs in guter Form, auch nach meiner Rückkehr. Aber Contes Spielweise, die sehr tief stehende Verteidigungslinie, haben es mir schwer gemacht, in mein Spiel zu kommen.“ Die Tatsache, dass der Top-Torjäger der Mannschaft lediglich 10 Treffer erzielte, untermauert seine Aussage eindrücklich.
Die Situation ist angespannt. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Verantwortlichen von Napoli mit De Bruynes Forderungen nach einem attraktiveren Spielstil arrangieren können oder ob der Belgier seinen Weggeht. Eines ist jedoch klar: Dieser Konflikt könnte die gesamte Zukunft des Klubs maßgeblich beeinflussen.
