Atleti atmet auf: neue regeländerung rettet vor ausschluss!
Madrid – Eine Last ist von Atlético Madrid abgefallen: Dank einer kürzlich vorgenommenen Regeländerung muss sich der Verein bei der heutigen Partie im Pizjuán gegen Sevilla nicht mehr um eine mögliche Sperre aufgrund von Spieleraufstellungen sorgen. Das Team von Chema Simeone, der aufgrund einer Sperre nicht am Spiel teilnehmen kann, setzt auf eine ungewöhnliche Mischung aus Reservisten und Talenten, die den Verein unterstützt.

Die neue regel: vier ausländer, kein drama
Bisher war es so, dass in jedem Spiel mindestens sieben Spieler mit professionellem Vertrag auf dem Feld stehen mussten. Diese Regelung hätte Atlético in der aktuellen Situation, in der sieben Spieler aus dem Profikader und vier Nachwuchsspieler eingesetzt werden, vor ein großes Problem gestellt. Ein früher Platzverweis eines Stammspielers oder eine Verletzung bei bereits erfolgten Wechseln hätte eine nicht zulässige Aufstellung zur Folge gehabt, was mit einer 0:3-Niederlage geahndet worden wäre. Doch die jüngste Anpassung der Spielregeln bringt nun Erleichterung.
Die neue Regel erlaubt weiterhin maximal vier Nachwuchsspieler auf dem Feld, verhindert aber eine Sperre, sollte ein Spieler aus dem Profikader verletzungsbedingt ausfallen. Das bedeutet: Atlético kann nun flexibler agieren und muss sich weniger Sorgen um die Zusammensetzung der Mannschaft machen.
Allerdings ist Vorsicht geboten: Das Trainerteam muss die Wechsel genau planen, da die Reservisten Spina, Jano Monserrate, Morcillo und der Torwart Esquivel auf der Bank sitzen. Sollte einer dieser Spieler eingewechselt werden, muss er zwingend einen Spieler aus dem Profikader ersetzen. Die Situation zeigt, wie fein die Balance zwischen Talentförderung und sportlicher Erfolg sein kann.
Die Entscheidung von Simeone, auf so viele junge Spieler zu setzen, ist ein Beweis für den Glauben an die eigenen Talente und eine Möglichkeit, frischen Wind in die Mannschaft zu bringen. Die Zuschauer dürfen gespannt sein, ob sich diese Strategie auszahlen wird und ob die jungen Talente die Chance nutzen können, sich im Profibereich zu beweisen.
