Ataman geht: panathinaikos trennt sich vom euroleague-sieger
Schock in Athen: Ergin Ataman, der Architekt des überraschenden Euroleague-Triumphes von Panathinaikos, ist nicht mehr Trainer des griechischen Traditionsklubs. Die Trennung erfolgt nur zwei Tage nach dem verlorenen griechischen Meistertitel gegen den Erzrivalen Olympiakos und markiert das Ende einer turbulenten Saison, die ohne Final Four-Qualifikation endete.

Die entscheidung nach verpasster final four-qualifikation
Der Abschied des türkischen Coaches wurde über ein Video in den sozialen Medien des Klubs bekannt gegeben, in dem Ataman für seine Leistungen gedankt wurden. Vier Titel zieren seine Bilanz – darunter der spektakuläre Gewinn der Euroleague in Berlin im vergangenen Jahr. „Ich bin stolz auf diese drei Jahre und diese vier Titel, beginnend mit dem erneuten Gewinn der Euroleague“, erklärte Ataman in seiner Abschiedsbotschaft, der die Zeit in Athen als „fantastisch“ beschrieb. Die Erwartungen waren hoch, doch die verpasste Final Four-Qualifikation scheint die Entscheidung des Klubs besiegelt zu haben.
Dimitris Giannakopoulos, der charismatische Präsident von Panathinaikos, äußerte sich ebenfalls zur Trennung: „Es war ein Traum, mit Ataman zusammenzuarbeiten. Er ist meine Lieblingsperson im europäischen Basketball. Das wird sich nie ändern.“ Giannakopoulos erinnerte daran, dass Ataman den Verein in nur einem Jahr von einem Tabellenplatz 17 an die Spitze Europas geführt habe – eine Leistung, die in den Annalen des Vereins für immer festgehalten werden wird. Ein Aufstieg, der nun abrupt beendet ist.
Die Entlassung von Ataman wirft Fragen nach der zukünftigen Ausrichtung des Klubs auf. Panathinaikos, einst eine europäische Basketball-Dominanz, muss nun einen neuen Weg finden, um wieder an alte Erfolge anzuknüpfen. Die Fans sind geschockt, die Medien spekulieren. Die Suche nach einem Nachfolger hat bereits begonnen, doch der Schatten des erfolgreichen Euroleague-Gewinns wird lang.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Ataman führte Panathinaikos in einer Saison von einem Abstiegskandidaten zum Champions-League-Sieger. Diese Leistung wird schwer zu ersetzen sein. Es bleibt abzuwarten, ob der Verein in der Lage sein wird, die hohen Erwartungen der Fans und des Präsidenten erneut zu erfüllen.
