Aston martin: horror-szenario in österreich droht!
Die Saison 2026 der Formel 1 wird für Aston Martin zu einem Albtraum. Nur ein einziger Punkt, errungen von Fernando Alonso in Monaco, steht zu Buche – und die Zeichen deuten darauf hin, dass sich die Lage in Österreich weiter verschärfen wird. Die Verantwortlichen müssen sich ernsthaft fragen, ob sie den Abstieg in die Bedeutungslosigkeit verhindern können.

Ein motor, der zu wünschen übrig lässt
Alonso machte seiner Frustration nach dem Rennen in Barcelona Luft: "Wir haben einen schlechten Motor, den schlechtesten. Eine sehr schlechte Energiemanagement, Probleme beim Getriebe und auch in der Aerodynamik." Diese Probleme sind fatal für jedes ambitionierte Team, und die kommenden Verbesserungen in Spa können den Schaden kaum abwenden. Vor diesem Zeitpunkt winkt den Fans ein weiteres düsteres Wochenende.
Doch das ist noch nicht alles. Honda, der Motorenlieferant, sieht ebenfalls neue Probleme am Horizont. Die Rennstrecke in Spielberg liegt in großer Höhe, was das Arbeiten des Turbos erheblich erschwert. Shintaro Orihara, der Chefingenieur von Honda, erklärte: "Der Red Bull Ring liegt in den Bergen in großer Höhe. Das führt dazu, dass der Turbo unter schwierigeren Bedingungen arbeiten muss als auf anderen Strecken. Als wir den MGU-H hatten, hatte das Auswirkungen auf das Aufladen. Aber jetzt gehört das nicht mehr zu den Regeln, und der MGU-H hilft dem Turbo nicht.".
Die Höhe stellt eine neue Herausforderung dar: Die Managementstrategie der Energie und das Aufladen der Batterie müssen angepasst werden, was sich negativ auf das bereits angeschlagene AMR26 auswirken könnte. Die 700 Meter über dem Meeresspiegel machen den Red Bull Ring zu einer der anspruchsvollsten Strecken des Kalenders, wenn auch nicht ganz so extrem wie Mexiko.
Neben der Höhe müssen die Ingenieure auch die Temperaturen im Auge behalten. "Die Kühlung wird ein wichtiger Faktor sein“, betonte Orihara. Und obwohl an der Fahrbarkeit des Autos gearbeitet wird, bleibt dieses ein großes Problem, das sich im Laufe der Saison immer wieder zeigt.
Die kurzen, aber intensiven Rennen in Spielberg fordern die Motoren zusätzlich. "Es ist eine kurze Strecke. Trotz der Länge gibt es drei bedeutende Geraden, die die Einheit beanspruchen. Hier sehen wir ein gewisses Defizit im Vergleich zu anderen Motoren, aber wir werden unsere Energiemanagement und Fahrbarkeit anpassen, um das Beste aus dem Wochenende herauszuholen“, so Orihara.
Es bleibt abzuwarten, ob Aston Martin in Österreich einen Lichtblick erleben kann. Doch die Zeichen stehen nicht gut. Die Kombination aus Höhenlage, hohen Temperaturen und einem offensichtlich unterentwickelten Motor lässt befürchten, dass das Team erneut am Ende des Feldes dümpeln wird. Ein katastrophales Wochenende in Spielberg ist mehr als nur möglich, es scheint programmiert.
