Aspinall triumphiert in münchen – und liebt deutschland!
München hat den Darts-Sport für Nathan Aspinall wieder zum Leben erweckt! Der Engländer krönte einen turbulenten Auftritt beim German Darts Grand Prix mit einem beeindruckenden 8:5-Sieg gegen Danny Noppert und bestätigte damit seinen Status als einer der Top-Spieler der Welt. Doch der Weg zum Titel war alles andere als geradlinig – und begann mit einem kleinen Gepäck-Chaos.
Ein flughafen-albtraum und die liebe zum darts
Vor dem Turnier sorgte Aspinall mit einer frustrierten Instagram-Story für Aufsehen: Sein Gepäck hatte seinen Weg nicht gefunden. „Flughäfen sind aktuell ein absoluter Witz“, klagte er. Der Wunsch, stattdessen mit seiner Familie Ostern zu verbringen, schien noch in seiner Erinnerung präsent. Doch all das war vergessen, sobald er die Bühne betrat.
„München, du warst großartig! Diese Woche habe ich meinen Kampfgeist wiedergefunden“, jubilierte „The Asp“ im Anschluss an das Finale. Der Applaus der deutschen Fans, die ihn förmlich anfeuerten, schien ihn zusätzlich zu beflügeln. Eine Aussage, die zeigt: Aspinall fühlt sich in Deutschland sichtlich wohl – und das nicht zum ersten Mal. Alle vier seiner European-Tour-Titel hat er auf deutschem Boden errungen. Eine bemerkenswerte Bilanz!

Eminem statt killers – und eine neue energie
Ein weiteres Highlight des Turniers war der überraschende Wechsel seines traditionellen Walk-on-Songs. Statt des üblichen „Mr. Brightside“ von The Killers erklang „Lose Yourself“ von Eminem. Was zunächst wie eine Panne wirken konnte, entpuppte sich als bewusste Entscheidung des Champions. Aspinall hatte die PDC um diesen Wechsel gebeten – und wurde belohnt. Der energiegeladene Beat schien ihn zu Höchstleistungen anzuspornen.
Aspinall dominierte das Halbfinale gegen Kevin Doets mit einem Average von beeindruckenden 106,40 Punkten und qualifizierte sich souverän für das Finale. Auch seine vorherigen Gegner, Andrew Gilding, Martin Schindler und Ricardo Pietreczko, mussten seinem Können Tribut zollen. Auf dem Weg zum Sieg schaltete er zwei deutsche Spieler aus und zeigte, dass er sich auch in Deutschland nicht unterkriegen lässt. Im Finale kehrte er dann zu seinem bewährten „Mr. Brightside“ zurück, der die Halle zum Beben brachte.
Danny Noppert, der im Finale dem Champion gegenüberstand, muss sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Für den Niederländer bleibt damit die Suche nach seinem ersten European-Tour-Titel weiterhin bestehen. Doch Aspinall hat bewiesen: Deutschland ist sein Terrain, und der German Darts Grand Prix gehört ihm!
