Arteta ammogt: var-entscheidung gegen arsenal verhärtet den ton
Madrid – Mikel Arteta, der Coach von Arsenal, ließ nach dem Unentschieden im Wanda Metropolitano gegen Atlético Madrid deutliche Worte finden. Seine Frustration richtete sich vor allem gegen die Leistungen des Schiedsrichtergespans Danny Makkelie und dessen VAR-Team, die eine strittige Entscheidung zum Verhängnis wurden.
Die umstrittene elfmeterentscheidung
Der Spanier äußerte sich sichtlich verärgert über den zurückgenommenen Elfmeter für sein Team, der nach Videobeweis annulliert wurde. „Es ist ein Privileg, hier zu spielen, die Atmosphäre ist fantastisch“, begann Arteta zwar höflich, doch die Höflichkeit währte nicht lange. Er betonte, dass die Mannschaft Chancen hatte, aber in der zweiten Halbzeit anfällig war. Der Knackpunkt: „Ich bin sehr verärgert darüber, wie der Elfmeter nicht gegeben wurde. Es ist unmöglich, klarer zu sein. Genauso wie es in den anderen Situationen angewendet wurde, ist das ein klarer Elfmeter.“
Die VAR-Prozedur, so Arteta, sei Sache des Teams, doch er hinterfrage die Art und Weise, wie die Entscheidung zustande gekommen sei. Ein Detail, das wenig Hoffnung auf eine schnelle Klärung der Angelegenheit lässt. Arteta schob die Verantwortung für weitere Schritte ab: „Das ist Sache des Vereins, zu entscheiden, was zu tun ist.“

Gyokeres' leistung und die motivation für die rückrunde
Obwohl er Gyokeres' Leistung in der ersten Halbzeit hervorhob – „Er hat es gut gemacht, der Elfmeter war korrekt“ – betonte Arteta, dass es noch viel zu verbessern gäbe. Die Enttäuschung über die verpasste Chance ist spürbar, aber Arteta sieht auch die Notwendigkeit, sich zu fokussieren. „Wir sind in dieser Situation. Es ist ein Prozess, und solche Dinge dürfen nicht passieren.“
Die Schiedsrichterleistung insgesamt, die Arteta als „sehr klar“ empfand, wirkt wie ein Katalysator für die kommende Rückrunde. Er akzeptierte zwar die Entscheidung, betonte aber, dass in der Premier League eine Handelfmeter nicht gepfiffen werde, und zeigte sich ratlos, warum der VAR den Elfmeter dreizehnmal überprüfen musste, um ihn schließlich zu annullieren. „Ayer hubo dos“, kommentierte er, was auf die wiederholte Kritik an den Schiedsrichterentscheidungen hindeutet.
Trotz der Enttäuschung lobte Arteta die Energie im Stadion und betonte, dass Arsenal in Phasen der Partie überlegen war. Die 15 Minuten in der zweiten Halbzeit, in denen Atlético das Spiel übernahm, waren jedoch ein deutliches Zeichen der Schwäche. Die unglückliche Niederlage im Hinspiel ist nun ein Ansporn, im Rückspiel alles zu geben und die Partie für sich zu entscheiden.
Die Wahrheit ist: Arteta hat hier nicht nur eine Schiedsrichterentscheidung kritisiert, sondern auch ein Signal an seine Mannschaft gesendet. Es geht jetzt darum, die Enttäuschung in Stärke zu verwandeln und im Rückspiel zu zeigen, wer der Stärkere ist. Die Partie ist noch lange nicht entschieden, und Arsenal wird alles daran setzen, das Ruder herumzureißen.
