Arsenal: zwei hochkaräter vom dienst – arteta revolutioniert die rotation!

Mikel Arteta hat die Karten neu gemischt. Der Arsenal FC präsentiert sich nicht mehr nur mit einem starken Stammelf, sondern mit zwei nahezu identischen Einheiten, die in der Champions League und der Premier League gleichermaßen für Furore sorgen. Die Bank ist nicht mehr nur eine Notlösung, sondern eine Waffe – ein Faktum, das Arsenal von der Konkurrenz abhebt.

Die not auf der bank wird zur stärke

Die not auf der bank wird zur stärke

Noch vor einem Jahr blickte Arteta mit Sorge auf die Ersatzbank. Fünf Talente aus der eigenen Jugend ohne Champions-League-Erfahrung – ein deutliches Zeichen für die fehlende Tiefe im Kader. Diese Situation scheint nun der Vergangenheit angehört. Gegen Sporting Lissabon bewies Arsenal, dass die jungen Wilden nicht nur bereit sind, einzuspringen, sondern auch direkt zu überzeugen. Ben White, Ricardo Calafiori und Noni Madueke, allesamt eingewechselt aufgrund verletzungsbedingter Ausfälle von Timber, Hincapié und Saka, ließen keinerlei Qualitätsverlust erkennen.

Während der Gegner, Sporting CP, mit lediglich zwei Auswechslungen spielte, griff Arteta auf die bewährte Strategie zurück, seine Joker einzusetzen. Kai Havertz, Gabriel Martinelli und der gerade erst 18-jährige Max Dowman sorgten für frischen Wind und bewiesen ihre Klasse – Dowman avancierte sogar zum jüngsten Torschützen der Premier League-Geschichte. Das Tor von Martinelli in der Nachspielzeit, assistiert von Havertz, besiegelte den Sieg und unterstreicht die Bedeutung der eingewechselten Spieler.

Ein Rekord spricht Bände: Arsenal ist das erste Team in der Champions League, das in dieser Saison bereits vier Tore durch Spieler erzielen ließ, die von der Bank kamen. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. In allen Wettbewerben sind die Arsenal-Ersatzspieler für 38 Treffer (24 Tore, 14 Assists) verantwortlich – ein Wert, der in ganz Europa unübertroffen ist. Kein Zufall, dass Arsenal das Team der Premier League ist, das am häufigsten in der Nachspielzeit trifft (achtmal).

Arteta warnte bereits im September vor der Belastung durch die hohe Anzahl an Spielen: