Arsenal schießt leverkusen raus: eze und rice zaubern mit traumtoren
London ist für Bayer Leverkusen ein Ort des Scheiterns geblieben. Mit 0:2 verabschiedete sich die Werkself aus der Champions League – und das, obwohl sie im Emirates Stadium lange mithielt. Dann aber trafen Eberechi Eze und Declan Rice mit Kunststücken, die selbst Janis Blaswich chancenlos ließen.
Blaswich hält lange, doch eze trifft traumhaft
Die erste Halbzeit gehörte dem FC Arsenal. Die Gunners drängten, kombinierten, schossen – und scheiterten immer wieder an Blaswich. Der Leverkusener Keeper parierte gegen Saka, Trossard und Eze, bis der Engländer in der 39. Minute den Ball aus 20 Metern volley in den Winkel knallte. Ein Treffer, der sich sehen lassen kann: erste Berührung, Direktabnahme, keine Chance.
Nach der Pause versuchte Leverkusen, das Spiel zu drehen. Doch jedes Mal, wenn die Gäste aufbäumten, schlug Arsenal eiskalt zu. Nach einem erneuten Ballverlust von Aleix Garcia schnappte sich Declan Rice den Abpraller, zirkelte die Kugel aus 17 Metern flach ins Eck – 2:0, Entscheidung.

Havertz jubelt vergeblich, arteta jubelt zurecht
Kai Havertz, eingewechselt für seinen 100. Arsenal-Einsatz, dachte kurz an ein Heimspiel-Debüt-Tor – doch sein Treffer per Hand wurde zurückgenommen. Für Leverkusen blieb nur die Erkenntnis: Die eigene Ballsicherheit war die Achillesferse, die Defensive zu passive, die Offensive zu harmlos.
Mit dem 2:0 zieht Arsenal souverän ins Viertelfinale ein, wo Sporting Lissabon wartet. Für Leverkusen endet die Europareise hier – und der Traum vom ersten Champions-League-Halbfinalteilnehmer aus Deutschland seit 2020 lebt weiter ohne die Werkself.
